Monate: September 2017

Teddy aus altem Pulli nähen

Fast jedes Kind hat ein Kuscheltier, dass ihm besonders am Herzen liegt. Als Elternteil hat man natürlich nicht in der Hand, welcher Plüschfreund nun besonders viel Liebe bekommt, aber man kann ja mal versuchen, ob es vielleicht sogar ein handgemachtes Exemplar schafft. Und selbst, wenn es am Ende nicht das Lieblingskuscheltier wird, ist es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Ich zeige Dir heute, wie Du einen Teddy selbst nähen und besticken kannst: Leuchtende Kinderaugen sind hier garantiert!    Der Teddy ist nämlich nicht mehr nagelneu, sondern war ein Weihnachtsgeschenk zu Käpt’n Milchbarts erstem Weihnachtsfest. Ich habe für dafür einfach einen alten Pullover recycelt, aber natürlich funktioniert jede Art von Stoff. Der Teddy ist ein sehr einfaches Modell. Da es mein erstes Plüschtier ist und ich ungerne mit Gliedmaßen rumhantieren wollte, habe ich ihn einfach aus zwei Stücken zusammengenäht und so eine Art Teddy-Kissen gemacht. Das Gesicht und die Brustbehaarung sind aufgestickt, damit nichts abgehen und verschluckt werden kann. Damit alles schön zusammen passt habe ich den Bär bewusst minimalistisch gestaltet. So könnte man ihn …

Tischdeko zum Erntefest

(Werbung) Der Herbst bringt nicht nur ein wunderschönes Licht mit sich, sondern auch ganz viele Leckereien. Es ist Erntezeit! In vielen Ländern wird im Oktober Thanksgiving gefeiert und bei uns gibt es das Erntedank-Fest. Ich bin zwar kein gläubiger Christ, aber den Gedanken, sich daran zu freuen, wenn es im Herbst Leckereien in Hülle und Fülle gibt, finde ich super! Besonders, wenn man einen eigenen Garten hat, könnte man ein schönes Erntefest mit Freunden ausrichten. Zusammen mit NOCH kreativ habe ich mir eine kleine Tischdeko für die Feier ausgedacht – mit Traktor, Minibeeten und natürlich auch Modellfiguren. Erntehelfer, Apfelbäume und Mini-Beete tummeln sich auf der Tischplatte und geben dem Erntefest einen schönen Rahmen. Ein Kürbis und Karotten sind ebenfalls Zierde und können später weggeräumt werden – falls man einen Platz für heiße Töpfe braucht. Die Menükarte ist im Handumdrehen selbst gemacht: einfach ein Stück Packpapier beschriften und oben und unten Zahnstocher durchstecken. Dazu gibt es Schlichte Teller, Leinenservietten und Holzbesteck. Letzteres einfach mit einem Stück Bast zusammengebunden. So bleibt der Fokus auf den Miniaturen ;-). …

Makeover für Kinder Fahrradsitz

Was habe ich mich darauf gefreut, Käpt’n Milchbart endlich mit dem Fahrrad herumkutschieren zu können! Kein sperriger Kinderwagen, frischer Wind um die Nase und völlig unabhängig von der Staßenbahn. Diesen Sommer war es dann so weit und wir haben den Kinder Fahrradsitz aufs Rad geschraubt. Meine Mutter hatte einen alten „Römer“ noch in der Garage und abgesehen von der Farbe war er auch völlig in Ordnung. Logisch, dass die kleine Stimme in meinem Kopf ganz laut „Makeover“ schrie…  Zuerst wollte ich den Sitz gar nicht nehmen, aber es ist eben auch unsinnig, alles neu zu kaufen, nur weil einem die Farbe nicht passt – zumal das ja relativ schnell geändert ist. Passend zu meinem weißen Fahrrad habe ich den Kindersitz Schwarz-Weiß gestaltet. Das ist nicht so aufdringlich und ich bin ohnehin Fan von geschlechtsneutralen Farben bei Baby- und Kinderartikeln. Adieu, Lila Fahrradsitz mit 90er Jahre Tropen-Print-Polster! Käpt’n Milchbart liebt den neuen Kinder Fahrradsitz noch mehr als ich – das liegt aber nicht an meinem neuen Design, sondern einfach am Rad fahren. Bei seiner ersten Fahrt …

Gepresste Blüten als Wanddeko

(Werbung) Letzte Woche habe ich euch gezeigt, wie ihr eine Blumenpresse selber machen könnt. Heute habe ich (wie angekündigt) die passende Deko-Idee dazu. Mit gepressten Blüten lässt sich ganz schön viel machen. Vom Buchzeichen bis zur Grußkarte kann man eigentlich alles machen, was flach sein soll. Ich habe mir zusammen mit tesa ein etwas grosformatigeres DIY ausgedacht und einen Schriftzug aus gepressten Blüten geklebt.  Ein simples „HI.“ aus Blüten ziert jetzt unsere Wand, die eine Art Wanderausstellung geworden ist. Ich wollte kein zu langes Wort und auch nichts zu bedeutungsschwangeres. Nach einigem Hin und Her bin ich dann bei einem netten Grußwort hängen geblieben. Weniger ist einfach meist mehr… Auch die Typo habe ich schlicht gehalten, anstatt das ganze zu schnörkelig zu gestalten. Ich finde die Blumen schon romantisch genug und der Gegensatz zur klaren Typo gefällt mir total gut. Schön spätsommerlich passt das Bild auch super zur Jahreszeit. Anlass der Bastel-Aktion war zu einem meine Blumenpresse, die ich unbedingt gleich testen wollte, zum anderen der Klebestempel, den mir tesa vorgestellt hat. Damit kann man …

Blumenpresse selber bauen

Den Sommer einfach so zu konservieren und in ein Schraubglas zu packen, das wäre was, oder? Das könnte man dann aufschrauben und schon hätte man den Geruch eines lauwarmen Sommerabends in der Nase :). Hach… So ganz geht das natürlich nicht, aber es gibt Mittel und Wege, ein wenig Sommer weiter leben zu lassen. Zum Beispiel die gute alte Blumenpresse.     Wahrscheinlich hattet ihr in der Grunschule auch eine Blumenpresse und habt eifrig Blumen gepflückt, um sie platt zu drücken. Ich kann mich noch genau an meine alte Presse erinnern – mit roten Knubbeln und einem bunten Blumenstrauß vorne drauf. Keine Ahnung, was damit passiert ist, aber jedenfalls existiert sie nicht mehr (zumindest nicht in meiner Welt). Damit ich aber diesen Sommer auch noch ein paar Blüten pressen kann, habe ich mir einfach eine Blumenpresse selbst gebaut. Anleitung Blumenpresse bauen Ihr braucht: Spanholzplatten (25 x 25 cm) Geodreieck und Bleistift Holzbohrer Schleifpapier Schrauben M6, Länge: min. 7cm, hier sind es 9 Flügelmuttern M6 Gewebeband Wellpappe Cutter Saugstarkes Papier (z.B. Zeitung) Zum Bemalen: Bleistift Filzstift Stempel Und …