Alle Artikel in: Kinderkram

Active Board: Motorikspielzeug für Kleinkinder

(Werbung) Schrauben, klappen, schieben: Kleinkinder lieben es, auszutesten, wie man verschienede Objekte bewegen kann. Wenn es dann auch noch Geräusche macht, ist es der Kleinkinderhimmel auf Erden. Auch Käpt’n Milchbart fummelt gerne an allem möglichen herum, weswegen ich ihm in Zusammenarbeit mit toom Baumarkt sein eigenes Active Board gebaut habe. Dort kann er nun klappern, drehen, Türen auf und zu machen, Kugeln verschieben und was ihm noch so alles in den Sinn kommt. Da es einfach an die Wand geschraubt wird, muß man sich auch keine Gedanken um Stauraum machen.   Ich kann euch so ein Active Board für Kinder ab ca. einem Jahr nur ans Herz legen. Es macht so viel Spaß zu bauen und die Kleinen können sich damit wunderbar beschäftigen. Und man ist ja um jede Minute froh, die sich der Nachwuchs alleine vergnügt ;-). Ausserdem werden die Motorischen Fähigkeiten gefördert. Es gibt als nur positive Aspekte an einem Active Board ;-). Für ein Active Board kann man im Prinzip alles nehmen, was man irgendwie bewegen kann: Räder, Schiebeschlösser, Reißverschlüsse, Schalter, Hebel… …

Teddy aus altem Pulli nähen

Fast jedes Kind hat ein Kuscheltier, dass ihm besonders am Herzen liegt. Als Elternteil hat man natürlich nicht in der Hand, welcher Plüschfreund nun besonders viel Liebe bekommt, aber man kann ja mal versuchen, ob es vielleicht sogar ein handgemachtes Exemplar schafft. Und selbst, wenn es am Ende nicht das Lieblingskuscheltier wird, ist es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Ich zeige Dir heute, wie Du einen Teddy selbst nähen und besticken kannst: Leuchtende Kinderaugen sind hier garantiert!    Der Teddy ist nämlich nicht mehr nagelneu, sondern war ein Weihnachtsgeschenk zu Käpt’n Milchbarts erstem Weihnachtsfest. Ich habe für dafür einfach einen alten Pullover recycelt, aber natürlich funktioniert jede Art von Stoff. Der Teddy ist ein sehr einfaches Modell. Da es mein erstes Plüschtier ist und ich ungerne mit Gliedmaßen rumhantieren wollte, habe ich ihn einfach aus zwei Stücken zusammengenäht und so eine Art Teddy-Kissen gemacht. Das Gesicht und die Brustbehaarung sind aufgestickt, damit nichts abgehen und verschluckt werden kann. Damit alles schön zusammen passt habe ich den Bär bewusst minimalistisch gestaltet. So könnte man ihn …

Makeover für Kinder Fahrradsitz

Was habe ich mich darauf gefreut, Käpt’n Milchbart endlich mit dem Fahrrad herumkutschieren zu können! Kein sperriger Kinderwagen, frischer Wind um die Nase und völlig unabhängig von der Staßenbahn. Diesen Sommer war es dann so weit und wir haben den Kinder Fahrradsitz aufs Rad geschraubt. Meine Mutter hatte einen alten „Römer“ noch in der Garage und abgesehen von der Farbe war er auch völlig in Ordnung. Logisch, dass die kleine Stimme in meinem Kopf ganz laut „Makeover“ schrie…  Zuerst wollte ich den Sitz gar nicht nehmen, aber es ist eben auch unsinnig, alles neu zu kaufen, nur weil einem die Farbe nicht passt – zumal das ja relativ schnell geändert ist. Passend zu meinem weißen Fahrrad habe ich den Kindersitz Schwarz-Weiß gestaltet. Das ist nicht so aufdringlich und ich bin ohnehin Fan von geschlechtsneutralen Farben bei Baby- und Kinderartikeln. Adieu, Lila Fahrradsitz mit 90er Jahre Tropen-Print-Polster! Käpt’n Milchbart liebt den neuen Kinder Fahrradsitz noch mehr als ich – das liegt aber nicht an meinem neuen Design, sondern einfach am Rad fahren. Bei seiner ersten Fahrt …

Selbst gestaltetes Bilderbuch

(Werbung) Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass ich wieder mehr Collagen machen möchte. Ich bin ziemlich stolz, dass ich mein Vorhaben tatsächlich in die Tat umsetzt und euch heute wieder ein DIY mit Collagen zeigen kann. Pilot Pen hat dazu aufgerufen, Geschenke für besonders liebe Menschen zu machen was ich total schön finde. Schenken ist nämlich immer gut und wenn es etwas Selbstgemachtes ist, um so mehr. Ich habe keine Verpackung und auch keine Karte gemacht, sondern das Geschenk an sich: Ein Bilderbuch für Käpt’n Milchbart (aka Heldenbaby)*. Er schaut sich nämlich sehr gerne Zeitschriften oder auch Kataloge an und die liebsten Bücher sind die mit echten Fotos. Deswegen habe ich mich ran gemacht und aus Zeitschriften Bilder gesammelt, von denen ich denke, dass sie ihm gefallen. Um dem ganzen einen „Rahmen“ zu geben, habe ich mir verschiedene Szenarien ausgedacht, die Bilder gruppiert und dazu teile gemahlt. Von Pilot Pen habe ich ein Kreativ Set mit ganz vielen verschiedenen Stiften bekommen, die ich wunderbar dafür verwenden konnte. Ganz besonders begeistert haben mich die Frixion Colors. …

Ostern mit den Kleinsten: Greifling mit Raschelohren

Mit Babies kann man noch keine Eier suchen und Schokolade naschen ist auch eine ziemlich bescheuerte Idee. Aber ein nettes selbst gemachtes Spielzeug zur Feier des Tages macht auch den Allerkleinsten eine Freude. Die Idee habe ich irgendwann mal auf Pinterest gesehen und da ich noch etwas Stoff übrig hatte, habe ich mich gleich dran gemacht, dem Heldenbaby einen Hasenraschelring zu nähen. Damit es mehr zu entdecken gibt, habe ich zwei Stoffsorten, Jersey und Frottee verwendet. Das Cellophan im Inneren der Ohren raschelt schön und durch das Beißen auf Ring und Stoff können zahnende Babies sich etwas Erleichterung schaffen.       Ihr braucht: Stoffreste in zwei Sorten Cellophan (z.B. von Verpakungen oder ein Bratschlauch) Holzring Nähmaschine Und so wird‘ gemacht: Zeichnet euch die Hasenohren grob vor oder schneidet sie direkt zu. Ich habe diesmal keine Vorlage, da ich es einfach „freestyle“ gemacht habe. Im Prinzip ist es nur ein Streifen mit zugespitzten Ecken.Vergesst die Nahtzugabe nicht. Legt die Stoffe Rechts auf Rechts und das Cellophan obendrauf und steckt alles fest. Näht die Stoffschichten zusammen, …

Babyrassel häkeln

Heute gibt es mal wieder was für die kleinen Erdenbürger. Man will zu Geburten ja schon gerne etwas schenken, was das Baby bzw. die Mutter noch nicht hat. Gar nicht so leicht, weil A) die Mutter selbst das wichtigste schon besorgt und B) es meistens nach der Geburt Geschenke regnet. Da hilft nur ein dm-Gutschein oder etwas Selbstgemachtes!  Zum Beispiel eine gehäkelte Babyrassel, die friedlich vor sich her schlummert… Ich habe mal wieder in meiner „Archivkiste“ gekramt und die beiden gehäkelten  Rasseln hervorgekramt, die ich zwei Freundinnen zur Geburt gemacht habe. Leider hatte ich danach keine Lust mehr, für das Heldenbaby auch noch eine zu häkeln… Ja, gerade komme ich leider nicht so viel und so strukturiert zum Basteln wie sonst. Ein Virus jagt den anderen und die Tatsache, dass das Heldenbaby immer mobiler wird und überall mitmachen will, sorgt für wenig Zeit an der Bastelfront. Schere, Kleber etc. sind einfach nicht so geeignet für unkoordinierte Babyhände, die mit neuer Beute früher oder später immer im Mund landen. Aber zurück zur Idee des Tages: die …

Babylätzchen aus alten T-Shirts

Heute habe ich ein Upcycling-DIY für euch, das schon eine Weile auf meiner Festplatte herum schlummert. Genauer gesagt, seit September, damals hat das Heldenbaby nämlich angefangen, Brei zu essen und ich fand mich plötzlich in akutem Lätzchenmangel. Der Brei flog bei uns zwar nie in der Gegend rum (man hört ja immer wieder so viele Geschichten) und auch sonst muß ich sagen, dass es zu Tisch recht zivilisiert zuging, aber daneben ging natürlich trotzdem viel. Nicht an die Wand und auch nicht auf den Teppich, aber auf das Heldenbaby selbst. Zu wenig Lätzchen und zu viele alte Shirts, die mir aber zum Wegwerfen zu lieb waren, sorgten dafür, dass ich mich mal wieder an die Nähmaschine bequemt habe, um im Akkord Lätzchen zu nähen. Gerade nach der Schwangerschaft musste ich endlich mal einsehen, dass einige meiner T-Shirts und Hosen wahrscheinlich nie mehr passen werden. Ich bin nicht der Typ, der sich jetz auf biegen und brechen dran macht, die alte Figur wieder zu bekommen und dafür hungert oder sich zwischen schwitzende Massen ins Fitnessstudio drängt. …

Geometrische Papierdeko

Eines der ersten Projekte, die ich machen wollte, als ich von der Existenz des Heldenbabies erfahren habe, war ein Mobile. Es gibt unglaublich viele unglaublich hässliche Exemplare zu kaufen und auch bei ausgewählten Shops habe ich zwischen Tierbabies und Pilzen wenig hübsche Alternativen gefunden. Klarer Fall: ich bastel selber. Entschieden habe ich mich für geometrische Formen – farblich passend zur Kinderzimmerdeko. Es ist eine bunte Mischung aus freundlichen Pyramiden und Dipyramiden geworden. Vorlagen für die Formen findet ihr hier. Die Wahl war gar nicht so leicht bei dem großen Angebot… Ursprünglich war der Platz über dem Wickeltisch für das Mobile vorgesehen. Frei schwebend finde ich die Papierformen allerdings gar nicht so schön, wie als „Büschel“ an der Wand. Und da sich der Wärmestrahler bestimmt auch nicht zu gut mit dem Papier verträgt, habe ich umdisponiert. Statt Mobile gib es jetzt eine neue Wanddeko für’s Kinderzimmer.   Ihr braucht: Papier in verschiedenen Farben Schere Ahle Lineal doppelseitiges Klebeband Faden Tesafilm Falls ihr ein Mobile bauen wollt, gibt es im Bastelladen verschiedene Aufhänger. Und so wird’s gemacht: …

Nähe einen knisternder Kaktus für dein Baby

Wohin das Auge blickt, sieht man auch diesen Sommer wieder nur Kakteen – okay, Flamingos, Ananas, Eiscreme und Melone sind auch immer noch mit dabei. Jedenfalls scheint die allgemeine sommerliche Kaktusliebelei noch lange kein Ende zu nehmen. Ich habe letzte Woche ja schon ein kleines Kaktus-DIY gezeigt. Aber ich finde, auch das Heldenbaby darf ruhig ein bisschen von der Trendsukkulente abbekommen und habe eine ganz pieksfreie aber dafür geräuschvolle Babyvariante genäht: Durch eine Zellophantüte im Inneren knistert der Kaktus schön, wenn man ihr drückt. Man muss die Kleinen ja irgendwie bei der Stange halten. Ich habe den Topf extra aus einem anders beschaffenen Stoff (ein alter Pulli) genäht, damit das Heldenbaby verschiedene Oberflächen betasten kann. Am liebsten lutscht es aber am oberen Teil ;-). Wie ihr wisst, bin ich kein Nähprofi und entdecke die Disziplin gerade für mich. Der Kaktus war ein Freestyle-Projekt. Und da ich den ganzen Kram nicht liegen lassen wollte, habe ich leider keine Steps gemacht. Ich erkläre euch aber trotzdem wie ich es gemacht habe. Ihr braucht: grüne Stoffreste, am besten …

Meine kleine Wolke – Spieluhr aus Stoff

Eine Spieluhr ist unerlässlich, wenn man ein Baby dazu bringen möchte, einzuschlafen oder sich zu beruhigen. Gut, manche Menschen versuchen es auch mit Staubsauger, Fön und Co, aber ich ziehe Musik eindeutig vor. Ich singe selber ziemlich viel, aber nach einigen Runden des gleichen Liedes werde ich selbst oft schläfrig und das Singen sehr anstrengend – besonders nach einem turbulenten Tag in der Babydiktatur. Ich habe es tatsächlich schon mehrfach geschafft, mich selbst in den Schlaf zu singen. Zum Glück gibt es Spieluhren, die das Liedergedudel für einen übernehmen oder für die musikalische Begleitung der eigenen Singkünste sorgen. Das Heldenbaby hat von Anfang an zwei Spieluhren gehabt: Eine für Nachts und eine für tagsüber. Die Nachts-Spieluhr am Bettchen sorgt hoffentlich für gute Träume und die Tages-Spieluhr ist ein guter Wickelbegleiter.