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Endlich Ordnung: Leiter für Papierbögen

Ich glaube, alle Bastler und kreativen Köpfe kennen das Problem mit den fast endlosen Massen an Papier, die sich mit der Zeit ansammeln. Eine möglichst große Auswahl halte ich für ein absolutes Muss. Ich liebe die Haptik von verschiedenen Papierbögen und die Muster. Mein Stamm-Bastelladen hat eine ganze Abteilung mit Papier in der ich Stunden verbringen (und alle Papiere anfassen) könnte. Und dann gehöre ich ja auch noch zur Kategorie „Entscheidungsschwach“, weshalb ich lieber mal ein- zwei Bögen mehr mit nach Hause nehme. Und so wächst und wächst und wächst meine Papiersammlung eben – kennt ihr bestimmt, oder? Was mich allerdings nervt, ist, dass Papier so schwer zu verstauen ist. Bisher hatte ich eine alte Teekiste, in der ich die Rollen gesammelt habe. Da heißt es, erst mal ordentlich platt drücken, bevor man das Papier verwenden kann und außerdem muss man sich ganz schön durch die ganzen Rollen wühlen… Ich träume ja von einer großen Kommode, mit flachen Schubladen, in die ich das Papier einfach flach hinein legen kann, aber leider fehlt momentan der Platz. …

Aufgemöbelt: Servierwagen

Praktische Möbel sind eine tolle Sache, da stimme ich meinem Superhelden-Ehemann auf jeden Fall zu, aber schön müssen sie eben auch sein. In dieser Sache gehe ich auch keine Kompromisse (mehr) ein. Stattdessen halte ich lieber Ausschau nach Teilen, die man aufhübschen kann, oder die von vornherein ein Hingucker sind. Auf dem Flohmarkt habe ich für schlappe 15 € diesen Servierwagen gefunden. Diesmal war sogar meine bessere Hälfte total begeistert, weil der Wagen so perfekt für unsere Küchenkräuter ist und man ihn schnell aus dem Weg – oder an den Tisch – schieben kann. Da er auch noch klappbar ist, kann man ihn auch schnell wegräumen. Meine Begeisterung hielt sich allerdings erst mal in Grenzen, weil das gute Stück nicht so wirklich schön war. Die Form fand ich toll aber die Gilb-Gelbe Oberfläche und das dunkle Holz waren mir schon ein Dorn im Auge. Wie das mit glücklichen Zufällen manchmal ist, bekam ich kurz darauf Post von creatisto, ein Hersteller von Klebefolien, mit denen man Oberflächen verschönern kann. Das Angebot, eine Folie zu testen, kam …

Origami-Lampe

Papier ist eines meiner absoluten Lieblingsmaterialien. Ich mag die Haptik und es lässt sich in so vielen verschiedenen Arten verarbeiten. Auch wenn ich früher nicht besonders gut in Origami war, habe ich mich noch mal ran getraut und einen Lampenschirm entworfen. Ich muss zugeben, es war viel Gefriemel, bis die Form stimmte, aber nun sind sie fertig und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das braucht ihr dazu: helles Tonpapier (50×70 cm) Faltvorlage Lineal Bleistift Lochzange Schnur Bastelkleber   Hinweis zur Vorlage: Die Vorlage entspricht einer Hälfte der Lampe. Vorlage=35 cm, Lampe = 70 cm Die blauen Linien sind Talfalten, die roten Linien Bergfalten (Papier bei Step 3 umdrehen) Hinweis zum Leuchtmittel: Der Lampenschirm ist aus Papier, daher empfehle ich LED-Birnen zu verwenden. Bei Leuchtmitteln, die sehr warm werden sollte man eine Manschette aus Lampenfolie als Schutz um die Fassung und Birne legen. Und so wird’s gemacht: Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem „Magic Ball“ – am besten, ihr schaut euch mal dieses Video an, dann wird die Falttechnik deutlich. Das Tonpapier in …

Aufgemöbelt: Kommode mit Käfer-Knäufen

Die alte Holzkommode stand früher einmal in einer Knopffabrik. Sie ist jetzt bestimmt schon 10 Jahre lang in meinem Besitz, zuerst ohne Anstrich, dann in Rot. Ich war schon kurz davor, sie zu verschenken, aber Vollholzmöbel mit Geschichte will man dann doch nicht so einfach loswerden.Also runter mit dem roten Anstrich und her mit neuen Knäufen und einem schlichten weißen Lack. Als mir der Angestellte im Baumarkt den Acryllack in die Hand gedrückt hat und meinte, er sei völlig geruchsneutral, war ich erst mal skeptisch. Da ich aber weder Balkon noch Garten habe, hatte ich aber keine andere Wahl, als das Streichen in der Wohnung zu erledigen. Und zu meiner Überraschung hatte der Verkäufer nicht übertrieben. Kein Gestank, kein Schwindelgefühl – und im Gegensatz zu anderen Lacken sind die aufgetragenen Farbschichten auch nicht so dick und man kann das Holz darunter immer noch fühlen. Ein Hoch auf Acryllack! Ich benutze nie wieder etwas anderes. Bei car möbel habe ich die niedlichen Käfer-Knäufe entdeckt und gleich noch die Leiter und die Glasglocke mitbestellt. Leider hat es …