Alle Artikel in: Upcycling

Osternest mit Vogelmotiv

Passend zu den Vogelanhängern, die ich am Dienstag gepostet habe, gibt es nun auch das Osternest dazu. Ich konnte es einfach nicht lassen, noch was mit den tollen Vogelmotiven zu basteln und da ich ohnehin so schön am schnibbeln war, habe ich einen mehr ausgeschnitten. Der ziert nun ein schlichtes Holzkörbchen und kann so als Osternest und nach Ostern als Ordnungshelfer genutzt werden. Als Nest habe ich einfach einen kleinen Spankorb verwendet, in dem einmal Mandarinen verkauft wurden. Das war eines dieser „Oh-wie-hübsch-das-kann-ich-irgendwann-noch-gebrauchen“-Momente. Zugegeben, es wird wahrscheinlich schwer, jetzt Mandarinen zu kaufen um das Nest nachzubasteln, aber so ein Vögelchen könnte ja auch eine Spanschachtel, eine Schüssel oder jede andere Glatte Oberfläche zieren.  So wird’s gemacht: Die Vorgehensweise hier ist denkbar einfach. Alles, was ihr braucht sind Körbchen, Papiervogel und Kleber. Ihr wisst schon, was jetzt kommt: klebt den Vogel auf – fertig!   Gefüllt habe ich das Osternest mit Holzwolle – das war mal als Verpackungsmaterial in einem Paket und seitdem ist es mein Lieblings-Ostergras. Das Körbchen ist also durch und durch Upcycling-Projekt. 😉 …

Herzliche Grüße: Valentinskarten

Die einen lieben ihn, die anderen verabscheuen ihn – ich habe ein ziemlich zwiegespaltenes Verhältnis zum Valentinstag. Kleine Geschenke, Grüße etc. finde ich super und einen Tag dafür zu wählen ist prinzipiell auch nicht schlecht. Was mich nervt sind die Dekos mit Rosen, Kussmündern und roten Herzenn, die kitschiger kaum sein könnten und obendrein Null Spielraum für Individualität lassen. Jede Beziehung hat seine ganz besonderen Erinnerungen, Rituale und Eigenheiten. Da kann man doch nicht einfach mit ein paar Rosen oder Herzchen alle über einen Kamm scheren! Genau so, wie die Beziehungen, sollte auch eine Valentinskarte individuell sein. Ich habe mir ein DIY ausgedacht, das schnell geht und bei dem ihr viel Gestaltungsfreiheit habt. Die Herzen sind Mini-Collagen. So könnt ihr zum Beispiel ein Foto von euch verarbeiten oder auch aus Zeitschriften Teile raussuchen, die eure Beziehung repräsentieren. Das ganze funktioniert sowohl als komplettes Bild, als auch als Mosaik aus verschiedenen Teilen. Ich habe einfach Bilder aus einer Zeitschrift verwendet, die mir gut gefallen haben – funktioniert natürlich auch ;-). Einmal ein blumiges Tapetenmuster und einmal …

Babylätzchen aus alten T-Shirts

Heute habe ich ein Upcycling-DIY für euch, das schon eine Weile auf meiner Festplatte herum schlummert. Genauer gesagt, seit September, damals hat das Heldenbaby nämlich angefangen, Brei zu essen und ich fand mich plötzlich in akutem Lätzchenmangel. Der Brei flog bei uns zwar nie in der Gegend rum (man hört ja immer wieder so viele Geschichten) und auch sonst muß ich sagen, dass es zu Tisch recht zivilisiert zuging, aber daneben ging natürlich trotzdem viel. Nicht an die Wand und auch nicht auf den Teppich, aber auf das Heldenbaby selbst. Zu wenig Lätzchen und zu viele alte Shirts, die mir aber zum Wegwerfen zu lieb waren, sorgten dafür, dass ich mich mal wieder an die Nähmaschine bequemt habe, um im Akkord Lätzchen zu nähen. Gerade nach der Schwangerschaft musste ich endlich mal einsehen, dass einige meiner T-Shirts und Hosen wahrscheinlich nie mehr passen werden. Ich bin nicht der Typ, der sich jetz auf biegen und brechen dran macht, die alte Figur wieder zu bekommen und dafür hungert oder sich zwischen schwitzende Massen ins Fitnessstudio drängt. …

Servierteller mit Puppenteilen

Jeder hat vor etwas besonders Angst. Ich rede jetzt nicht von der Angst zu versagen, Höhenangst oder Klaustrophobie, sondern von der Angst, die einem Gänsehaut verursacht. Bei vielen Leuten sind es Spinnen, manchmal auch Clowns oder Geister. Bei mir waren es viele Jahre lang Puppen. Das ist schon eine Weile her und heute kann ich darüber lachen, aber damals haben mich Künstler- und Bauchrednerpuppen schon fast in einen Schockzustand versetzt. Schuld waren zum einen das Fernsehen, zum anderen eine Gruselgeschichte, die mir eine Freundin erzählt hat. Ich schätze ich hatte auch einfach eine etwas zu lebhafte Phantasie… Auch wenn ich heute nicht mehr fürchte, dass sich jeder Puppenkopf gleich zu mir drehen könnte, kann ich die Angst von damals immer noch gut nachvollziehen. Deswegen gibt es heute eine Hommage an meine Kinheitsängste: ein DIY vor dem ich früher wahrscheinlich schreiend davongelaufen wäre. Im Secondhandshop habe ich für 1€ die Puppe gekauft und wollte eigentlich eine gruselige Lampe aus dem Kopf machen. Da ich aber keine kleine Fassung hatte und jede Ausrede, Süßigkeiten zu kaufen, willkommen …

Grün für alle: Samenpapier schöpfen

Juhuu! Endlich fahre ich mal wieder nach Hamburg! Und diesmal freue ich mich nicht nur auf die Stadt und meine Freunde dort, sondern auch auf den re:THINK Workshop, zu dem ich eingeladen wurde. Der Workshop wird von re:BLOG veranstaltet, wo sich alles ums Thema Nachhaltigkeit dreht. Am 14.10 treffen sich Blogger, um sich auszutauschen, zu vernetzen und hoffentlich auch das ein oder andere zu lernen. Alle Teilnehmer wurden gebeten, im Vorfeld einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu verfassen und da es bei dekotopia um DIY geht, ist ja klar, dass mein Beitrag etwas wird, das ihr zuhause nachmachen könnt. Und: es wird sogar doppelt grün, denn mein DIY ist sowohl eine Re- bzw. Upcycling-Idee, als auch eine Pflanzidee.   Grün für alle: Samenpapier aus alten Zeitungen schöpfen Wir sind längst in den Zeiten des Internets angekommen und die meisten von uns informieren sich online über das Weltgeschehen. Das ist auch toll, denn die digitale Welt ist schneller und es müssen weniger Bäume ihr Leben für Zeitungsabos lassen. Vielleicht habt ihr, wie ich, schon länger ein …

Besteckhalter im Melonen-Look

Hallo, Ihr Lieben! Wir sind zum ersten Mal hier und freuen uns riesig! Wir sind Steffi & Moni von Decorize und bloggen dort über Party- und Homestyling und alles, womit wir uns glücklich schmücken! Ihr findet dort ganz viele DIYs und Inspirationen für die schönsten saisonalen Dekorationen. Eigentlich hätten wir uns schon zu Ostern melden und Lisa ein wenig blogpost-technisch entlasten sollen, damit sie sich voll aufs Würmchen konzentrieren kann. Herzlichen Glückwunsch auch noch mal an dieser Stelle zum kleinen großen Wunder! Das habt Ihr ganz wunderbar hingekriegt, Ihr Zwei! Aber ach, was sollen wir sagen: Ostern kam total schnell und überraschend und der Tag hatte erstaunlicherweise nur 24 Stunden und… Aber jetzt haben wir es endlich geschafft und das hat etwas extrem Gutes: das Wetter lässt endlich zu, dass wir Euch ein Sommer-DIY zeigen können. Gibt’s etwas, das ähnlich laut „Sommer“ schreit, wie Wassermelone? Frische Bisse saftiges Melonen“fleisch“ direkt von der Schale, leckere Cocktails mit Melonen-Saft und Wassermelonen-Muster auf Mini-Girlande, Food-Piekern und Sommer-Postern – die Farben, das Design und der Geschmack passen einfach perfekt zu den …

Notizheft aus Kalenderblättern

Zum Jahreswechsel gibt es logischerweise immer auch eine kleine Veränderung in der Wandgestaltung, denn der alte Kalender muss weg und ein neuer her. Aber was macht man mit den meist so liebevoll ausgesuchten Kalendern vom letzten Jahr, die einfach zu schade sind, um in der Tonne zu landen? Ganz klar: Upcyceln! Ich bin ein großer Fan von dekorativen Kalendern, die eben nicht nur Platz zum Reinschreiben bieten, sondern eben auch noch schöne Bilder beinhalten. Seit Jahren habe ich entweder einen Banksy Kalender, die ich am Jahresende nicht entsorgt, sondern einfach aufgehoben habe. Schließlich kann man die hübschen Bilder ja irgendwann bestimmt noch gebrauchen… Kann man auch – zum Beispiel, wenn man Notizhefte selber machen möchte. Die Kalenderblätter (von einem 30 x 30 cm Kalender) eignen sich hervorragend als Deckblätter, da sie meistens schön dick sind und natürlich auch gut aussehen. Meine Notizhefte habe ich als Geschenke für Freunde gemacht, denn das ist etwas, was man wirklich immer gebrauchen kann! Ich selbst mag auf jeden Fall meine Notizen lieber auf Papier als auf der Tastatur oder …

Weihnachts-Upcycling

Wer kennt das nicht, noch mal schnell an heilig Abend los zu müssen um ein letztes Geschenk, Klebeband oder Geschenkpapier zu besorgen? Falls ihr noch ein Geschenk braucht, kann ich euch leider nicht weiter helfen, aber für Geschenkverpackungen ohne gekauftes Papier habe ich ein paar Upcycling-Ideen  dabei. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Verpackung aus Konservendosen? Die Idee finde ich persönlich ganz toll und mit schön bedrucktem Papier kann man die alten Konserven auch sehr schön gestalten. Natürlich könnt ihr auch Geschenkpapier verwenden. Ich habe stattdessen lieber Packpapier genommen und mit weihnachtlichen Motiven bedruckt.Besonders gut finde ich auch den Nebeneffekt, dass man Geschenke, die eine unmögliche Form haben, einfach darin verschwinden lassen kann. Ihr braucht: Ausgewaschene Konservendose (an der Unterseite aufgemacht) Klebeband Papier in Größe eurer Dose hier bedrucktes Packpapier) Doppelseitiges Klebeband Samtband (oder was ihr so da habt) Bastelkleber Und so wird’s gemacht: Verwendet Dosen mit so einem Öffnungsdingens dran (falls jemand weiß, wie das heißt, ich wäre euch dankbar!) einer Dosenlasche (Danke, Franzi!), macht sie aber am unteren Ende mit einem Dosenöffner …

Übertöpfe aus Blechdosen

Nach zwei Wochen bin ich nun wieder zurück aus meinem Urlaub und voller neuer Ideen und Tatendrang! So eine kleine Auszeit wirkt doch immer wieder Wunder. Vielleicht haben einige von euch gar nicht mitbekommen, dass ich außer Lande war, denn ich hatte ein paar Blogposts vorbereitet. So hatte ich den Luxus, nicht die ganze Zeit das Gefühl zu haben, noch etwas für den Blog tun zu müssen und mir ein Internetverbot geben zu können. Stattdessen habe ich aber Sonne getankt, im kretischen Meer gebadet, viel und gut gegessen und mir die Füße in Paris platt gelaufen. Schön war’s, aber mindestens genau so schön ist es dann immer, wieder nach Hause zu kommen. Und nachdem ich vor dem Urlaub ein wenig bastelfaul war, kann ich jetzt wieder richtig durchstarten und habe mich auch gleich nach Ankunft an ein neues Bastelprojekt gemacht: Übertöpfe aus Blechdosen. Ich bin ja ein ziemlicher Upcycling-Fan und finde es super, Dingen einen neuen Sinn zu geben. Und da ich sowieso zu wenig Upcycling-Projekte auf meinem Blog habe, ist es mal wieder an …

Taschenwebrahmen

Mobil weben, ohne dafür viel mitschleppen zu müssen? Kein Problem! Aus einer Streichholzschachtel könnt ihr ganz leicht einen Mini-Webrahmen basteln, der in jede Hand- oder Hosentasche passt. Die hübsch verzierten Schachteln nimmt man um so lieber mit, um in Bus oder Bahn kreativ zu sein (oder vielleicht auch in einem späten Urlaub…). Das fertige Webstück macht sich gut als kleine Deko für Zuhause. Oder vielleicht doch lieber als individuelle Grußkarte oder Gastgeschenk? Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt… Ich wollte vor allen Dingen mal wieder weben, ohne mir einen Rahmen anschaffen zu müssen. Wenn ihr lieber ein größeres Webstück haben möchtet, könnt ihr statt Streichholzschachtel natürlich auch eine Schuhschachtel oder einen Pappkarton verwenden. Ihr braucht: Große Streichholzschachtel (Kaminhölzer) Bleistift Lineal Cutter Schere Sternzwirn der festen Faden Zum Verzieren: Klebestift, Ausschnitte aus Zeitschriften Zum Weben: verschiedenfarbige Wolle oder Reste (hier Baumwollgarn) Und so wird’s gemacht: Mit Lineal und Bleistift in einem Abstand von 1 cm. Punkte auf der Streichholzschachtel markieren. Je nachdem, wie breit euer Webstück sein soll. 0,5 bis 1 cm Abstand zum Rand lassen. …