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Holz in der Hütte: Shopvorstellung ‚Waldleuchten‘

(Werbung) Heute gibt es kein DIY von mir, sondern eine kleine Shopvorstellung. Selbstgemacht wird trotzdem, allerdings nicht von uns, sondern von Matthias. Der hat nämlich das wundervolle Label Waldleuchten gegründet und vertreibt handgefertigte Lampen aus Holz. Die Idee kam ihm auf einem Spaziergang, als er ein langes Stück Treibholz fand Plötzlich fiel ihm auf, wie unglaublich schön die verschiedenen Strukturen von Holz sein können. Nun fertigt er Lampen an, die sehr minimalistisch, durch den Werkstoff Holz aber keinesfalls kühl wirken. Das Holz bleibt dabei immer (fast) wie die Natur es geschaffen hat. Mal mit, mal ohne Rinde, aber die ursprüngliche Form des Baumes bleibt. Deswegen ist auch jedes Stück ein Unikat! Ich durfte mir auch ein Modell aussuchen und habe mich für „Luise“ entschieden. Sie ist aus Weide gefertigt. Zusammen mit einem blauen Textilkabel (die Kabelfarbe kann man ebenfalls wählen) bringt das Ganze ein wenig maritimen Flair in die vier Wände. Und unwillkürlich muss ich auch an Treibholz denken… Neben Weide gibt es auch noch andere Holzsorten die Teilweise mit, teilweise ohne Rinde verarbeitet werden. …

Es werde Licht: Puristische Lampendeko

(Werbung) Wenn die Weihnachtsbeleuchtung weggepackt ist, merkt man erst mal, wie dunkel der Januar ist. Okay, der Schnee hellt alles ein wenig auf, aber hier in der Stadt ist das immer schnell wieder vorbei. Ausserdem muss ja auch etwas reflektiert werden können. Um 6.00 morgens bringt einem der Schnee also nicht wirklich was… Es muss mehr Licht her – umgehend. Deswegen habe ich diesmal auch gar nicht viel Zeit mit dem Basteln eines Lampenschirms verlieren und mich einfach auf das Wesentliche konzentriert.   Ein Paar schöne Textilkabel und hübsche Glühbirnen in einer Porzellanfassung – fertig ist die neue Beleuchtung. Anstatt sie an der Wand anzubringen, habe ich sie einfach an eine Leiter gehängt, so ist das Licht sogar flexibel nutzbar, falls mal ein Besucher ein Gute-Nacht-Licht braucht. Die Textilkabel kennt ihr bestimmt schon aus einem meiner Lampen-Posts, denn seit ich diese entdeckt habe, kommt mir kein Kabel ohne Textilhülle mehr ins Haus! Wie auch schon hier, habe ich diese Kabel wieder von Kabelscheune. Dort könnt ihr gleich das komplette Set mit Fassung, Kabel und Schalter …

Frecher Übertopf und warum mich meine Grünpflanzen beschimpfen

Dass ich leider keinen besonders grünen Daumen habe, ist kein Geheimnis. Ich mag Pflanzen, so ist es nicht, aber irgendwie wollen sie bei mir nie lange überleben. Nicht mal Farn. Oder Sukkulenten. Dabei kenne ich die Theorie um die Pflanzenpflege ganz gut und könnte euch aus dem Stehgreif einige Tipps für euer Grünzeug geben. Das mit der Umsetzung steht aber leider auf einem anderen Blatt… Zum Glück habe ich meinen Superhelden-Ehemann, der sich verlässlich um alle grünen Mitbewohner kümmert – manchmal sogar zu sehr. Dank seiner Pflanzenliebe haben wir eine ganze Armada von Grünlilien, denn er wollte den Ablegern unbedingt die Chance zum Überleben einräumen. Irgendwann musste ich einschreiten, damit die grüne Spezie nicht die Überhand gewinnt. Und bald stehen wir vor dem Problem, was wir mit den Pflanzen machen, wenn das Heldenbaby anfängt herumzukrabbeln. Man kann nämlich wunderbar an den Ablegern ziehen. Währen ich das hier schreibe, ruft er mir übrigens gerade zu, wie wichtig Pflanzen für das Raumklima sind… Die Pflanzenliebe des Superhelden-Ehemannes geht sogar so weit, dass er auch digitales Grünzeug hegt …

Schlüsselbrett

Bei uns zuhause gibt es einige Dinge, die leider keinen festen Platz haben: Schlüssel zum Beispiel. Wir wohnen jetzt sein zwei Jahren in unserer Wohnung und haben es noch nicht geschafft, endlich mal ein Schlüsselbrett oder eine Schlüsselschale anzuschaffen. Stattdessen liegen sie immer auf dem Schuhschrank – oder im Esszimmer oder in der Tasche, die ich zuletzt benutzt habe. Als ich letztens – fertig zum Aufbrechen, mit Baby in der Trage – 45 Minuten auf Schlüsselsuche war, war das Faß dann voll. Es musste endlich ein fester Platz her! Zum Glück habe ich den Elektrotacker von Novus*, mit dem ich auch schon den Stuhl hier bezogen habe. Ich habe ja damals schon erzählt, wie viel Spaß das Tackern macht. Deshalb habe ich das Schlüsselbrett-Problem dazu verwendet, ihn noch einmal zu benutzen. Aus einem bedruckten Stück Stoff und einem Holzrest habe ich endlich, endlich ein Schlüsselbrett gebastelt, dass all meine Probleme lösen wird. Oder wenigstens eines… Mit Freezer Paper kann man Stoff übrigens ganz einfach mit dem Tintenstrahldrucker bedrucken. Ich habe ziemlich gestaunt, als ich das …

Ordnungshelfer: Pinnwand mit Kühen

Ordnung muss sein. Oder sollte sein. Sagen wir,es wäre schön, wenn es ordentlich wäre. Vor allem am Arbeitsplatz finde ich die Idee, dass alles aufgeräumt ist, super. Allerdings hapert es immer an der Umsetzung, denn statt Ordnungshüter bin ich durch und durch kreativer Chaot. Bei mir liegen Blätter und angefangene Projekte gerne übereinander gestapelt und jede freie Fläche wird nur zu gerne als Ablage benutzt. Wenn ich dann etwas machen möchte, muss ich in der Regel alles herumschieben, bis ich mir genügend Platz frei geschaufelt habe. Das nervt! Es ist nicht so, dass ich nicht gerne einen freien Schreibtisch hätte, es fällt mir nur einfach schwer, es umzusetzen. Als kleine Hilfe habe ich mir eine Pinnwand gebastelt – so kann ich wenigstens schnell meinen kleinteiligen Papierkram anständig los werden. Irgendwo muss man ja schließlich anfangen. Ich habe zwei Materialien, Kork und Filz, kombiniert und eine abstrakte Berglandschaft geschaffen – inklusive weidender Kühe, die meine Zettel, Fotos etc. halten dürfen.  So ist das Ganze nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch hübsch aus. Die „Berge“ aus …

Übertöpfe aus Blechdosen

Nach zwei Wochen bin ich nun wieder zurück aus meinem Urlaub und voller neuer Ideen und Tatendrang! So eine kleine Auszeit wirkt doch immer wieder Wunder. Vielleicht haben einige von euch gar nicht mitbekommen, dass ich außer Lande war, denn ich hatte ein paar Blogposts vorbereitet. So hatte ich den Luxus, nicht die ganze Zeit das Gefühl zu haben, noch etwas für den Blog tun zu müssen und mir ein Internetverbot geben zu können. Stattdessen habe ich aber Sonne getankt, im kretischen Meer gebadet, viel und gut gegessen und mir die Füße in Paris platt gelaufen. Schön war’s, aber mindestens genau so schön ist es dann immer, wieder nach Hause zu kommen. Und nachdem ich vor dem Urlaub ein wenig bastelfaul war, kann ich jetzt wieder richtig durchstarten und habe mich auch gleich nach Ankunft an ein neues Bastelprojekt gemacht: Übertöpfe aus Blechdosen. Ich bin ja ein ziemlicher Upcycling-Fan und finde es super, Dingen einen neuen Sinn zu geben. Und da ich sowieso zu wenig Upcycling-Projekte auf meinem Blog habe, ist es mal wieder an …

Bestickter Schemel mit Vogel-Motiv (Vorlagen-freebie)

Eigentlich habe ich ja schon länger vor, endlich mal einen Herbst-Post zu machen, aber irgendwie liegen die Kastanien und Kürbisse unberührt in der Ecke und ich erwische mich stattdessen, wie ich an einem neuen Kleinmöbel herumbastle. Da das Projekt aber auch schon eine Weile auf dem Plan steht, drücke ich noch mal ein Auge zu – schließlich hat der Herbst ja erst angefangen und ich habe noch ein bisschen Zeit für Herbstbastelei… Heute gibt es also mein neues Möbelstück: ein bestickter Schemel. Meine Mutter hat mir bei ihrem letzten Besuch einen kleinen Holzschemel mitgebracht. Sie kennt mich natürlich, deswegen wird alles, was sonst weg soll erst einmal mir angeboten – für den Fall, dass ich noch eine Idee habe, wie man das Teil zum Leben erwecken kann. Ich bin wirklich froh darüber, denn so bekomme ich völlig stressfrei ein paar neue Bastelgegenstände und meine Mamsen freut sich, dass das Zeug noch einen weiteren Nutzen hat. Dass der Hocker einen neuen Anstrich braucht, war von Anfang an klar. Ich habe mich für ein ganz helles Grau …

Endlich Ordnung: Leiter für Papierbögen

Ich glaube, alle Bastler und kreativen Köpfe kennen das Problem mit den fast endlosen Massen an Papier, die sich mit der Zeit ansammeln. Eine möglichst große Auswahl halte ich für ein absolutes Muss. Ich liebe die Haptik von verschiedenen Papierbögen und die Muster. Mein Stamm-Bastelladen hat eine ganze Abteilung mit Papier in der ich Stunden verbringen (und alle Papiere anfassen) könnte. Und dann gehöre ich ja auch noch zur Kategorie „Entscheidungsschwach“, weshalb ich lieber mal ein- zwei Bögen mehr mit nach Hause nehme. Und so wächst und wächst und wächst meine Papiersammlung eben – kennt ihr bestimmt, oder? Was mich allerdings nervt, ist, dass Papier so schwer zu verstauen ist. Bisher hatte ich eine alte Teekiste, in der ich die Rollen gesammelt habe. Da heißt es, erst mal ordentlich platt drücken, bevor man das Papier verwenden kann und außerdem muss man sich ganz schön durch die ganzen Rollen wühlen… Ich träume ja von einer großen Kommode, mit flachen Schubladen, in die ich das Papier einfach flach hinein legen kann, aber leider fehlt momentan der Platz. …

In Szene gesetzt: Magnetische Posterleiste

Bilder und Poster sind die wohl einfachste Lösung, Leben in eine Wohnung zu bringen. Immer, wenn ich ein Zimmer ohne Bilder an den Wänden betrete, habe ich das Gefühl, der Raum ist irgendwie nackt. Bei mir gibt es – bis auf das Badezimmer – überall Bilder in irgendeiner Form. Stehend, hängend, mit Tape an der Wand oder im Rahmen. Nur eine Sache mag ich gar nicht mehr – große Bilder mit Reißzwecken befestigen. Das habe ich während meiner Jugend und dem Studium genug praktiziert – inzwischen schätze ich es, wenn Bilder entsprechend in Szene gesetzt und nicht nur lieblos an die Wand gepinnt werden. Der neueste Bilder-Zuwachs in meinem Zuhause hat ein etwas schwieriges Format, um den passenden Rahmen zu finden. Nachdem ich neulich für kleine Bilder schon die Mini-Posterleisten gebastelt habe, dachte ich, eine große Variante zu basteln kann ja auch nicht so schwer sein. Ist es auch nicht. Da die Leiste das Bild mit Magneten zusammenhält, bekommt es keinerlei „Gebrauchsspuren“ und ist super easy ausgewechselt – Allerdings glaube ich nicht, dass ich das …

Es ist nicht alles Gold, was glänzt (oder doch?) – Übertöpfe mit Porzellanfarbe

Wenn ich jetzt noch einmal sage, dass ich die Farbe Gold eigentlich gar nicht so gerne mag, glaubt mir das kein Mensch mehr – ich glaube es mir ja selbst nicht mehr, denn die Farbe schleicht sich mehr und mehr in meine Wohnung und meine DIYs ein. Wie auch bei meinen frisch bemalten Übertöpfen. Es ist wohl an der Zeit, sich zu bekennen… Deswegen einmal laut und deutlich: Gold ist toll! (In Maßen und vielleicht auch nicht immer…) Nachdem ich längere Zeit einen großen Bogen um Porzellanfarbe gemacht habe, weil ich den „Windowcolor-Effekt“, sprich, dieses Durchschimmern, nicht mag, habe ich noch einmal einen Versuch gewagt. Die Zuckerdosen vom Flohmarkt haben die perfekte Größe um Pflanzen-Minis zu beherbergen, aber weiße Töpfe für weiße Blümchen fand ich dann doch ein Bisschen zu langweilig. Mit Farbe, Schwämmchen und ein wenig Geduld habe ich es auch geschafft, dass die Farbe deckt und ich muss sagen, das Ergebnis erinnert jetzt gar nicht mehr an Window-Color. Da ich geometrische Formen sehr mag, habe ich einfach einen Rand aus Dreiecken aufschabloniert. Das …