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Rübli-Sticks (ohne Möhren)

Der beste Teil an Feiertagen ist definitiv das Naschen! Es ist einfach immer die beste Ausrede, Süßkram in sich reinzustopfen. Kein Weihnachten ohne Plätzchen, kein Geburtstag ohne Kuchen und kein Ostern ohne Rübli!

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In unserer Familie war die Rüblitorte immer sehr angesehen (nicht nur zu Ostern) und ich liebe den saftigen Kuchen immer noch. Das beste daran sind aber die Marzipanrüben! Da ich noch zwei Geschwister habe, war es früher oft so, dass über nacht die Rüblis vom Kuchen verschwunden sind, folglich hat natürlich jeder Angst gehabt, nicht genug Rüblis zu kriegen und vorsichtheitshalber gleich vom Kuchen genascht, wenn gerade keiner geschaut hat. Erst als wir dann älter wurden, blieben die Rüblis auf dem Kuchen bestehen (und das auch nur schweren Herzens…). Und obwohl ich zugeben muss, dass die gekauften Marzipanrüben eigentlich gar nicht so gut schmecken, bin ich immernoch ganz heiß darauf. Dieses Jahr habe ich keinen Rüblikuchen gemacht, sondern einfach ein Paar Osterplätzchen – mit Marzipanrüben, natürlich! Und damit es noch mehr Spaß macht, sie zu naschen, habe ich sie einfach auf Schaschlikspieße gepiekst und so als Lolli verkleidet.

ruebli3Die Sticks könnt ihr im Prinzip aus allen Mürbeteigsorten machen. Ich habe meinen Teig mit ein bisschen Zitrone und Mandeln verfeinert. Ich habe auch überlegt, Karotten reinzureiben, aber das Experiment habe ich mich dann doch nicht getraut zu machen. Vielleicht das nächste mal, aber diesmal beschränken wir uns auf die Marzipanrüben.

ruebli1Und so wird’s gemacht

  1. Macht einen Mürbeteig und rollt ihn ca. 1 cm dick aus. Da ich keine runde Ausstechform hatte, habe ich einfach den Verschluß meines Mixers zum Ausstechen genommen. Ich bin sicher, ihr findet in eurer Küche auch etwas Geeignetes.
  2. Stecht die Schaschlikspieße in eure Plätzchen und verteilt sie auf dem Backblech. Falls sie sich verformen, einfach wieder zurechtbiegen. Jetzt geht es ab in den Backofen.
  3. Lasst die Plätzchen abkühlen. Rührt einen festen Zuckerguss aus Puderzucker, etwas Eischnee und Zitronensaft an und bestreicht eure Plätzchen damit. Ich habe die erste Schicht trocknen lassen und eine Zweite aufgetragen. Jetzt können die Marzipanrüben „aufgeklebt“ werden.

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Wenn ihr es aushaltet, die Rüblis nicht von den Plätzchen zu naschen, eignen sich die Sticks hervorragend als kleines Mitbringsel. Wickelt sie einfach in ein bisschen Zellophan und bindet ein schönes Schleifchen drum. Ich habe auch noch einen kleinen Kätzchen-weig mit eingebaut.

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Leider werden die Sticks auf gar keinen Fall bis Ostern durchhalten. Aber ich finde, man kann ja auch schon vorher mit dem Festtagsnaschen anfangen, oder. Wenn es im Supermarkt Osterkram gibt, warum also nicht auch zu Hause? Und vielleicht gibt es ja an Ostern doch noch eine Rüblitorte…

Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Spaß beim Backen und Naschen und natürlich ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüße

Liska

 

7 Kommentare

  1. Was für eine köstliche Idee. Die kommt gleich mal auf meine Endlos-Liste. Danke für die Inspiration.
    Herzlichst Ulla

  2. Cool!!! Hast du noch einen Stick übrig oder sind schon alle vernascht?! Verstehen könnte ich es! Ich könnte mich nämlich nicht beherrschen. 😉
    Sei lieb gegrüßt und hab noch eine kreative Woche… Michaela

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