Alle Artikel mit dem Schlagwort: Idee

KÜCHENLEISTE

Aus einem Guss: Hängeleiste für die Küche

Kleine Küchen können wirklich nerven! Nicht nur, weil man sich beim Kochen zu zweit ständig auf die Füße tritt, sondern auch, weil man viel zu schnell Stauraum-Probleme bekommt. Küchenutensilien kann man leider nicht so oft aussortieren, da man viele Dinge doch immer wieder braucht. Dass man mit einer Hängeleiste oder Haken auch die Wand verwenden und damit Abhilfe schaffen kann, ist nix Neues, aber ich finde die meisten Sachen, die so angeboten werden entweder unpraktisch oder hässlich. Da hilft mal wieder nur, selbst kreativ zu werden! Ursprünglich hatte ich die Idee, ein altes Fenstergitter oder ein Teil eines Gartenzaunes aufzumöbeln. Stattdessen bin ich aber auf dem Flohmarkt über diese Kerzenständer gestolpert, die zwar nicht so groß, dafür aber wie gemacht für mein Vorhaben waren. Jetzt sind die wichtigsten Küchenutensilien griffbereit und die geflieste Wand sieht auch gleich viel schöner aus. Für meine Küchenrolle – die immer irgendwo rumstand, habe ich auch eine Hängevorrichtung gebaut. Zum Glück hatte ich noch ein passendes Rundholz parat. So musste ich nur je einen Nagel in das Ende schlagen und …

mond

Mondsüchtig: Wanddeko mit Acrylfarbe

Ausnahmsweise gibt es heute kein buntes DIY von mir. Der Grund: ich bin mondsüchtig. Nicht, dass ich die Tage verschlafe und nur nachts auf den Beinen bin – dafür schlafe ich einfach viel zu gerne – aber als Dekoobjekt macht sich der graue Himmelskörper wirklich gut. Ich bin generell ziemlich fasziniert vom Weltall und schaue mir auch gerne Bilder von Nebulas und Planeten an, aber bisher habe ich diese Faszination noch in kein DIY eingebaut. Das ändert sich jetzt! Aus einem planlosen Experiment mit Gießmasse ist schlussendlich ein Mond geworden, der nicht den Himmel, sondern meine Wand ziert. Natürlich habe ich für alle Himmelskörperfetischisten auch die Anleitung zum Nachmachen parat: Ihr braucht: Runde Gießform (z.B. Verpackung) Reliefgießmasse (Bastelladen, z.B. keraquick von Knorr Prandell) Transparente Klebefolie Acrylfarbe in Weiß und verschiedenen Graustufen (Bastelladen) Schwamm Pinsel Zahnbürste Und so wird’s gemacht Mischt die Reliefgießmasse laut Packungsangabe an und gießt sie in eine flache, runde Form. Ich habe dafür die Verpackung von Schmelzkäse-Ecken genommen und zur Sicherheit mit Vaseline eingerieben. Nach der Trockenzeit die Form entfernen. Schneidet aus …

zeitschriften_b

Gut verstaut: Zeitschriftenständer selber bauen

Kennt ihr das mit den Bergen von Zeitschriften, die immer neben dem Sofa liegen? Ich liebe es, in Magazinen rumzublättern und Inspirationen zu finden oder hübsche Seiten für Collagen und andere Projekte zu verwenden. Da dürfen die Hefte auch gerne mal öfter in die Hand genommen werden. Natürlich horte ich die Dinger nicht in Massen und ich kaufe mir auch gar nicht besonders oft welche. Aber mein Stapel scheint, obwohl ich immer wieder aussortiere, zu wachsen und zu wachsen und zu wachsen. So praktisch es auch ist, die Zeitschriften immer greifbar zu haben, die unansehnlichen Stapel nerven auf Dauer. Deshalb habe ich mir einfach einen Zeitschriftenständer selbst gebaut. Durch die angeschrägten Ecken sieht er aus wie ein kleines Haus und kann zwei „Reihen“ Zeitschriften beherbergen. Das hat bei mir tatsächlich gereicht, um meinen Haupstapel aus dem Weg zu räumen – der Stapel mit „Bastelzeitschriften“ kommt im Arbeitszimmer unter. Ich fand auch die Optik des Holzes ganz hübsch und habe das Zeitschriftenhaus deswegen nur von innen angestrichen – einen kleinen Farbtupfer braucht es ja schon… Wenn …

Handy

Ein Herz für Handys

Origami-Projekte habe ich euch wirklich schon einige gezeigt und meine Affinität zu der Basteltechnik ist wohl unübersehbar. Und auch heute gibt es wieder ein DIY, das mit Origami zu tun hat – allerdings ohne Falten und ohne Papier. Okay, per Definition dürfte ich das eigentlich wahrscheinlich gar nicht Origami nennen, aber „Kachelherz aus Dreiecken“ hört sich nun wirklich bescheuert an… Aber wir müssen dem Kind ja zum Glück auch keinen Namen geben, sondern es einfach nur Basteln ;-). Die Idee für das Herz habe ich von Kerstin, die  letztes Jahr auf dem roombeez-Blog ein tolles DIY für eine Wandgestaltung im Origami-Stil. Ihr riesiges Wandbild hat es mir sehr angetan, allerdings habe ich an der Wand nirgendwo so eine große Fläche frei. Deswegen habe ich ihre Idee einfach „umgedichtet“ und statt einem überdimensionierten Papierherz eine kleine Deko für’s Handy gebastelt, die super easy und schnell umsetzbar ist. Neben eurem Handy braucht ihr für dieses DIY noch etwas bunte Klebefolie (gibt es im Bastelgeschäft oder z.B. hier), eine Schere sowie Geodreieck und Lineal. Und so wird’s gemacht: …

Nachttischlampe

Das hässliche Lämplein

Manchmal findet man Dinge, von denen man selbst kaum glaubt, sie retten zu können. So ging es mir mit der ausgesprochen hässlichen Lampe, die ich vor Kurzem im Secondhand-Shop entdeckt habe. Ohne Witz, ich glaube, es war die hässlichste Lampe, die ich je gesehen habe. Wäre ich nicht schon lange auf der Suche nach einem Lampenfuß gewesen, hätte ich das Teil wahrscheinlich glatt übersehen, aber da mir die Form gut gefiel und schön geformte Lampenfüße gar nicht so leicht zu finden sind, durfte die Lampe trotzdem mit nach Hause. Dort haben wir erst mal den Superhelden-Ehemann geschockt und uns dann ans Werk gemacht. Und siehe da: Aus dem hässlichen Lämplein ist tatsächlich ein „Schwan“ geworden! Für den Fuß habe ich ein mattes Grau gewählt und einfach ohne Vorbehandlung angesprüht. Das funktioniert also selbst bei glasierten Materialien. Das alte Kabel habe ich entfernt und lieber gleich weggeschmissen (mein Vertrauen in alte Elektronik hält sich in Grenzen). Stattdessen habe ich ein gelbes Textilkabel verwendet. Ich bin ja ein riesen Textilkabel-Fan und seitdem ich weiß, dass sie nicht …

mini-posterleiste

Mini Posterleiste

Bilder an der Wand gehören zu der einfachsten Methode, wie man seinem Zuhause etwas Farbe geben kann. Sie lassen sich superschnell austauschen, umhängen oder einfach neu arrangieren. Bei mir ist das mit den Bildern ein ständiges „Bäumchen-Wechsel-Dich“. Und da ich schöne Bilder seit ich 14 bin, also seit 17 Jahren, sammel, hat sich auch ein ansehnlicher Fundus an Material angesammelt. Obwohl ich es immer noch liebe, ganz viele Bilder mit Tape an die Wand zu kleben, bin ich inzwischen auf den Geschmack von Bilderrahmen & Co gekommen, denn so werden die Bilder nicht beschädigt. Eine sehr günstige Alternative zu Bilderrahmen sind mini Posterleisten aus Papierstrohhalmen. Ich hatte sie eigentlich im Advent für Weihnachtsdeko gekauft und neulich wieder gefunden. Aus „Irgendwas muss man doch daraus machen können“ wurden kurzer Hand die Aufhängevorrichtungen für Bilder. Und endlich hat der Hase, den ich vor längerer Zeit per Siebdruck gemacht habe, einen neuen Platz. Auch der Postkarten-Spruch, der eine Beilage im flow Magazin war, durfte mit an die Wand – denn als Bastler muss man sich schon manchmal sagen, …

geschenktueten_wm3

Das Runde muss ins Eckige: Geschenktüten

Ihr kennt bestimmt alle diese Geschenke, die sich einfach unmöglich in Geschenkpapier einschlagen lassen. Kerzen, Flaschen, Tassen, im Prinzip alles, was keine eckige Form hat. Die „Bonbon-Verpackungen“ sind zwar nett für Kindergeburtstage, aber wirklich schön ist anders und das Einpacken mit Folie spoilert leider schon vor dem Auspacken das Geschenk. Da ich jedes Jahr wieder mit dem selben Problem konfrontiert bin, ist es Zeit für eine Lösung – die habe ich in Form von selbst gebastelten Geschenktüten gefunden. Das ist fast genau so einfach wie normale Geschenke einzupacken und ihr könnt so auch die unmöglichsten Formen unterbringen. Meine Tüten habe ich aus Tapetenresten gebastelt, weil sie noch eine Zugfahrt überstehen müssen. Ihr könnt aber auch Packpapier oder ganz normales Geschenkpapier verwenden. Ansonsten braucht ihr noch Bastelkleber oder Tesafilm und etwas zum Verzieren. Und so wird’s gemacht: Messt euer Geschenk aus und schneidet entsprechend das Papier aus, vergesst nicht, eine kleine Zugabe zu geben. Klebt euer Papier hinten zusammen. Knickt das Papier unten um und faltet die Ecken entlang der Linie ein. Faltet die Ecken wieder …

Papiersterne

Papiersterne aus alten Zeitschriften

Advent ist die Zeit, in der am meisten Geld ausgegeben und Müll produziert wird. Da ich mein Geld lieber in Geschenke investiere und Müll sowieso doof ist, habe ich mir für die Adventsdeko ein Upcycling-Projekt ausgedacht, das völlig umsonst ist: Faltsterne aus alten Zeitschriften. Durch die Verwendung von bunten Seiten entstehen interessante Muster auf den Sternen und man kann sich die Farben ganz nach Lust und Laune (und Fundus) zusammenstellen. Für die Deko als Girlande oder auf einem Schaschlikspieß braucht man ebenfalls nur Dinge, die in jedem Haushalt vorrätig sind. Und da sie ziemlich einfach zu basteln sind, ist es auch kein großer Zeitaufwand. Eine Variante – in Grün- und Türkistönen passt farblich schön zu meinem Adventskranz. Die zweite Variante ist eine „Mädchenvariante“ – in Rosa-Pastelltönen. Welche Farbkombi gefällt euch denn besser? Ich mag sie beide sehr gerne und finde es schön, dass die Sterne zwar weihnachtlich, aber nicht so kitschig und überladen wirken. Ihr braucht: alte Zeitschriften Schere Bastelkleber oder doppelseitiges Klebeband Optional: Schaschlikspieße, Draht Und so wird’s gemacht: Sucht euch aus alten Zeitschriften …

adventskranz_wm_5

Adventskranz mit Kupferdraht

Zur richtigen Weihnachtsvorfreude gehört, neben dem Adventskalender, natürlich auch ein Adventskranz. Die Tannenkränze, die man so im Supermarkt etc. kaufen kann, sind allerdings so gar nicht mein Ding und ich finde, es kommt auch nicht auf die runde Form an, sondern darauf, dass man vier Kerzen hat, die nacheinander angezündet werden.Mein Adventskranz dieses Jahr ist ohne viel Schischi und Tannenzweige. Ein paar Kerzen auf einer hübschen Kuchenplatte, Zahlen-Schriftzüge aus Kupferdraht und etwas Kunstschnee, fertig ist mein „Adventskranz“. Und da es kein Tannengrün gibt, ist die Brandgefahr ziemlich gering ;-). Was aber besonders schön ist, der Kranz ist nicht sehr aufwendig zu machen. Falls euch noch die zündende Idee fehlt und ihr nächstes Wochenende auch die ersten Kerzen anzünden möchtet, kommt hier die Anleitung. Ihr braucht: Stumpenkerzen Kupferdraht alte Schere oder Kneifzange Flachzange oder Rohrzange Und so wird’s gemacht: Es ist hilfreich, den jeweiligen Schriftzug zunächst auf Papier vorzuschreiben. Schneidet den Draht großzügig zurecht und biegt die Buchstaben von Hand in Form. Ihr könnt auch eine Flachzange zur Hilfe nehmen. Buchstaben wie „i“ oder „d“ grob …

Matroschka_wm2

Babuschka-Becher und Magnetroschkas

Zugegeben, der Matroschka-Trend ist bereits am abflauen, aber ich finde die russischen Schachtelpuppen nach wie vor toll. Ich habe schon vor ein Paar Jahren mal eine eigene Matroschka-Puppe entworfen, und daraus Kühlschrankmagnete als Weihnachtsgeschenk gebastelt. Vor Kurzem habe ich die Grafik wieder hervorgekramt, um daraus nette Accessoires für meine Küche zu machen. Heraus kamen drei Kühlschrankmagnete und ein Kaffeebecher, die ich euch heute zeigen möchte. Und die Matroschkas gibt es für euch auch noch als freebie! Den Kaffeebecher habe ich diesmal nicht selbst bedruckt, sondern einfach beim online Fotoservice bestellt. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis und vor allem mein Superhelden-Ehemann ist ganz glücklich über den großen Becher. Vielleich bestelle ich auch noch zwei Stück mit je kleineren Matroschkas, dann wäre das Set komplett. Auch die Kühlschrankmagnete sind recht einfach zu machen. Ihr benötigt: eine Vorlage Transparente Klebefolie (ca. 0,3mm stark) Moosgummi Schere Kleber Magnet Und so wird’s gemacht: Druckt die Vorlage auf festem Papier aus und schneidet die Matroschka aus. Klebt ein Stück Klebefolie auf die Vorderseite der Matroschka, streicht sie mit dem …