Alle Artikel in: Upcycling

DIY Challenge: Lichtbox aus Pappkarton

Die Tage werden kürzer und ich merke, wie ich wieder kleine Lampen und Kerzen hervor krame um es mir in den Abendstunden mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Das haben wir natürlich schon im Januar absehen können, als wir die Themen für’s Jahr ausgedacht haben. Heute dreht sich alles um Licht, denn das Thema ist: Ideen mit Lichterketten. Ich habe mir dazu eine Lichtbox überlegt, die durch eine einfache LED Lichterkette beleuchtet wird. Die Lichtbox selbst ist ein Versandkarton, der in sehr gutem Zustand geblieben ist. Ich finde es ja immer super, alte Dinge wieder zu verwerten, warum also nicht auch den Pappkarton? Die Idee hatte ich schon lange, nämlich seit ich für mein Buch ein Stück Pappkarton bestickt habe. Mit einer Prickelnadel kann man nämlich super Löcher in Karton stechen und so alle möglichen Bilder erschaffen. Das ganze bietet sich natürlich super an, um von hinten zu beleuchten! Wichtig ist, dass ihr eine klare Form wählt, also ein Symbol, Buchstaben oder dergleichen. Ich habe es zuerst mit einem Porträt von David Bowie versucht, …

Upcycling Projekt: Kamera Pinata DIY

Die Zeiten von der klassischen Pferde-Pinata sind längst vorbei. Ich finde sie immer noch sehr cool, aber warum sollte man sich auf eine einzige Form beschränken, wenn es soooooo viele Möglichkeiten gibt? Von der Ananas über Flacons bis zur Eistüte findet man so gut wie jede Form auch als Pinata. Für Parties ist eine Pinata immer ein gelungenes Mitbringsel. Ein Geschenk für alle Gäste, oder auch eine coole Partydeko. Für alle fotobegeisterten Feierlinge (da zähle ich mich auch selbst dazu) habe ich eine Pinata in Kamera-Form gebastelt.

DIY Challenge: Upcycling mit Washi Tape

Juhuu, heute ist der erste Tag unserer DIY Challenge! Ich habe euch hier schon eine Vorankündigung gemacht und heute stellen wir unsere Projekte zu Thema Nummer 1 vor: Upcycling mit Washi Tape. Das Thema klingt erst mal super easy – irgendwo Tape drauf kleben, fertig, schön! Ich muss euch sagen, für mich war es eine richtige Herausforderung, da es sooo viele Möglichkeiten gibt, was man mit Washi Tape alles machen kann. Tatsächlich habe ich 3 Projekte gemacht, die mir aber alle nicht besonders gefielen – am Ende habe ich mich für etwas ganz schlichtes entschieden, dass schnell gemacht ist und trotzdem was her macht.

Transformer als Kerzenhalter

Schon über die Hälfte des Januars ist rum und erst jetzt schaffe ich es, das erste DIY 2018 zu verbloggen. Im Januar und Februar geht bei mir immer alles einen Tick langsamer – erst mal Weihnachten verdauen und Kräfte tanken. Ausserdem habe ich dieses Jahr noch mit der Finanzierung für unser Haus zu kämpfen, was ein unnötig großer Stapel Papierkram ist. Und ich hasse Papierkram! Wenden wir uns doch lieber schnell den schöneren Dingen im Leben zu. Ich habe es nämlich trotz Winterblues und Papierkram inzwischen geschafft, wieder zu basteln und zeige euch heute eine Idee für einen Geburtstag: Einen Transformer als Kerzenhalter.

Teddy aus altem Pulli nähen

Fast jedes Kind hat ein Kuscheltier, dass ihm besonders am Herzen liegt. Als Elternteil hat man natürlich nicht in der Hand, welcher Plüschfreund nun besonders viel Liebe bekommt, aber man kann ja mal versuchen, ob es vielleicht sogar ein handgemachtes Exemplar schafft. Und selbst, wenn es am Ende nicht das Lieblingskuscheltier wird, ist es auf jeden Fall etwas ganz besonderes. Ich zeige Dir heute, wie Du einen Teddy selbst nähen und besticken kannst: Leuchtende Kinderaugen sind hier garantiert!

Sommernachtstraum: Nachttisch aus Getränkekiste

(Werbung) Ein bisschen Sommerfeeling für Zuhause gefällig? Bei den tropischen Temperaturen da draussen wird es Zeit, dass der Sommer nun auch in unsere vier Wände einzieht. Ich habe mir sommerliche Farben ins Schlafzimmer geholt und ein leichtes, aber ganz tolles DIY für euch dabei. Zusammen mit toom Baumarkt habe ich mich ans Werk gemacht und aus einer Getränkekiste einen süßen Beistelltisch gebaut.   An Getränkekisten gibt es eine riesige Auswahl, da kann man wirklich in jeder erdenklichen Farbe etwas finden. Ich habe mich für die rosa Evian Kiste entschieden, die passt zur gelben Tischdecke und ist einfach super schick ;-). Mit ein paar Handgriffen – und ausführlicher Putzarbeit – wird aus der Kiste ratzfatz ein schöner Nachttisch. Das Holz habe ich mir direkt bei toom zurechtschneiden lassen. Wenn man es dort kauft, ist der Zuschnitt kostenlos. Man kann übrigens auch mitgebrachtes Holz schneiden lassen, das kostet dann aber extra. Auf jeden Fall spart ihr euch so lästiges Zurechtsägen und könnt sofort mit dem Zusammenbauen beginnen.   Nachttisch aus Getränkekiste bauen   Ihr braucht: eine Evian …

Osternest mit Vogelmotiv

Passend zu den Vogelanhängern, die ich am Dienstag gepostet habe, gibt es nun auch das Osternest dazu. Ich konnte es einfach nicht lassen, noch was mit den tollen Vogelmotiven zu basteln und da ich ohnehin so schön am schnibbeln war, habe ich einen mehr ausgeschnitten. Der ziert nun ein schlichtes Holzkörbchen und kann so als Osternest und nach Ostern als Ordnungshelfer genutzt werden. Als Nest habe ich einfach einen kleinen Spankorb verwendet, in dem einmal Mandarinen verkauft wurden. Das war eines dieser “Oh-wie-hübsch-das-kann-ich-irgendwann-noch-gebrauchen”-Momente. Zugegeben, es wird wahrscheinlich schwer, jetzt Mandarinen zu kaufen um das Nest nachzubasteln, aber so ein Vögelchen könnte ja auch eine Spanschachtel, eine Schüssel oder jede andere Glatte Oberfläche zieren.  So wird’s gemacht: Die Vorgehensweise hier ist denkbar einfach. Alles, was ihr braucht sind Körbchen, Papiervogel und Kleber. Ihr wisst schon, was jetzt kommt: klebt den Vogel auf – fertig!   Gefüllt habe ich das Osternest mit Holzwolle – das war mal als Verpackungsmaterial in einem Paket und seitdem ist es mein Lieblings-Ostergras. Das Körbchen ist also durch und durch Upcycling-Projekt. 😉 …

Herzliche Grüße: Valentinskarten

Die einen lieben ihn, die anderen verabscheuen ihn – ich habe ein ziemlich zwiegespaltenes Verhältnis zum Valentinstag. Kleine Geschenke, Grüße etc. finde ich super und einen Tag dafür zu wählen ist prinzipiell auch nicht schlecht. Was mich nervt sind die Dekos mit Rosen, Kussmündern und roten Herzenn, die kitschiger kaum sein könnten und obendrein Null Spielraum für Individualität lassen. Jede Beziehung hat seine ganz besonderen Erinnerungen, Rituale und Eigenheiten. Da kann man doch nicht einfach mit ein paar Rosen oder Herzchen alle über einen Kamm scheren! Genau so, wie die Beziehungen, sollte auch eine Valentinskarte individuell sein. Ich habe mir ein DIY ausgedacht, das schnell geht und bei dem ihr viel Gestaltungsfreiheit habt. Die Herzen sind Mini-Collagen. So könnt ihr zum Beispiel ein Foto von euch verarbeiten oder auch aus Zeitschriften Teile raussuchen, die eure Beziehung repräsentieren. Das ganze funktioniert sowohl als komplettes Bild, als auch als Mosaik aus verschiedenen Teilen. Ich habe einfach Bilder aus einer Zeitschrift verwendet, die mir gut gefallen haben – funktioniert natürlich auch ;-). Einmal ein blumiges Tapetenmuster und einmal …

Babylätzchen aus alten T-Shirts

Heute habe ich ein Upcycling-DIY für euch, das schon eine Weile auf meiner Festplatte herum schlummert. Genauer gesagt, seit September, damals hat das Heldenbaby nämlich angefangen, Brei zu essen und ich fand mich plötzlich in akutem Lätzchenmangel. Der Brei flog bei uns zwar nie in der Gegend rum (man hört ja immer wieder so viele Geschichten) und auch sonst muß ich sagen, dass es zu Tisch recht zivilisiert zuging, aber daneben ging natürlich trotzdem viel. Nicht an die Wand und auch nicht auf den Teppich, aber auf das Heldenbaby selbst. Zu wenig Lätzchen und zu viele alte Shirts, die mir aber zum Wegwerfen zu lieb waren, sorgten dafür, dass ich mich mal wieder an die Nähmaschine bequemt habe, um im Akkord Lätzchen zu nähen. Gerade nach der Schwangerschaft musste ich endlich mal einsehen, dass einige meiner T-Shirts und Hosen wahrscheinlich nie mehr passen werden. Ich bin nicht der Typ, der sich jetz auf biegen und brechen dran macht, die alte Figur wieder zu bekommen und dafür hungert oder sich zwischen schwitzende Massen ins Fitnessstudio drängt. …

Servierteller mit Puppenteilen

Jeder hat vor etwas besonders Angst. Ich rede jetzt nicht von der Angst zu versagen, Höhenangst oder Klaustrophobie, sondern von der Angst, die einem Gänsehaut verursacht. Bei vielen Leuten sind es Spinnen, manchmal auch Clowns oder Geister. Bei mir waren es viele Jahre lang Puppen. Das ist schon eine Weile her und heute kann ich darüber lachen, aber damals haben mich Künstler- und Bauchrednerpuppen schon fast in einen Schockzustand versetzt. Schuld waren zum einen das Fernsehen, zum anderen eine Gruselgeschichte, die mir eine Freundin erzählt hat. Ich schätze ich hatte auch einfach eine etwas zu lebhafte Phantasie… Auch wenn ich heute nicht mehr fürchte, dass sich jeder Puppenkopf gleich zu mir drehen könnte, kann ich die Angst von damals immer noch gut nachvollziehen. Deswegen gibt es heute eine Hommage an meine Kinheitsängste: ein DIY vor dem ich früher wahrscheinlich schreiend davongelaufen wäre. Im Secondhandshop habe ich für 1€ die Puppe gekauft und wollte eigentlich eine gruselige Lampe aus dem Kopf machen. Da ich aber keine kleine Fassung hatte und jede Ausrede, Süßigkeiten zu kaufen, willkommen …