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herbstliche Kränze mit Modellfiguren

Werbung – Die Blätter haben sich inzwischen schon fast komplett gefärbt und liegen haufenweise auf dem Boden. Bei mir zuhause wird ordentlich Tee gekocht und wir machen es uns viel zuhause gemütlich. Fehlt nur noch eine Bastelidee für verregnete Herbsttage – und die habe ich heute für euch dabei: herbstliche Kränze mit Modellfiguren.

Nachdem ich mich letztes Jahr schon mit dieser Halloweenkarte und den Süssigkeitenboxen ausgetobt habe und im Jahr davor einen Erntedanktisch mit Modellfiguren von NOCH kreativ gezeigt habe, wollte ich mal eine richtig herbstliche Deko machen. Heraus gekommen sind kleine Kränze mit Dekomoos, Bäumchen und Rehen. Die machen sich als kleines Arrangement super zu dritt, können aber auch gut einen Soloauftritt an der Haustür einlegen. Ihr braucht gar nicht so viel Material und nur eine halbe Stunde Zeit zum Basteln – falls ihr also schnell noch den Herbst bei euch einziehen lassen wollt, die perfekte Idee ;-).

Herbstliche Kränze mit Modellfiguren selber machen

Du brauchst:

Und so wird’s gemacht:

  1. Wenn Du einen Baum im Kranz haben möchtest, binde ihn mit Draht an den Ring. Binde ihn über Kreuz fest und wickle den Draht mehrfach um den Baum, bis dieser fest sitzt.
  2. Wickle das Dekomoos mit dem Draht um den Metallring herum.

    Du kannst mit den Farben variieren, wie Du möchtest und entweder nur einen Teil des Rings umwickeln, oder den ganzen. Falls Du einen Baum eingebunden hast, decke den Fuß mit dem Dekomoos ab.

  3. Klebe nun mit dem Hin- und Weg Kleber die Hirsche auf das Dekomoos. Sobald der Kleber getrocknet ist, kannst Du Deine herbstlichen Kränze aufhängen.

Mit den Rehen und Hirschen kann man übrigens auch super schöne Weihnachts- und Adventsdeko machen! Schaut doch mal meine Tischdeko, meinen Adventskalender oder meinen Adventskranz an ;-). Ich kann mir die Herbstkränze auch wunderbar als winterliche Kränze vorstellen.

Color Block Kürbisdeko

Werbung – Ob man nun ein Halloween Fan ist, oder nicht, Kürbisdeko geht im Herbst einfach immer. Wer es nicht so gruselig mag, kann mit Sprühlack ganz einfach und schnell eine super coole Color Block Kürbisdeko machen. Das ist ein toller Farbtupfer und kann als Deko für drinnen oder draussen verwendet werden.

 

Zusammen mit belton habe ich mir dieses DIY für euch ausgedacht und zeige euch heute, wie es funktioniert. Da man den Kürbis anschleifen sollte, habe ich künstliche Kürbisse verwendet. Prinzipiell kannst du natürlich auch echte Kürbisse ansprühen, nur solltest Du dann darauf achten, dass sich die Farben nicht überlappen. Was die Farbkombi angeht, hatte ich richtig Lust auf knallige Farben und habe mich für Rosa, Rot und Gelb entschieden.

Color Block Kürbisdeko

Du brauchst

  • künstlichen Kürbis
  • Schleifpapier in P320
  • Klebeband (am besten eignet sich Vinyltape)
  • Plastiktüte
  • belton spectRAL im Farbton Deiner Wahl

Und so wird’s gemacht:

  1. Schleife zunächst Deinen Kürbis an. So hält die Farbe besser, was wichtig ist, wenn sich die Farben überlappen sollen. Ohne Schleifen bleibt sonst der Lack am Klebeband hängen.
  2. Sprühe nun den Kürbis in der Grundfarbe (am besten dem helleren Farbton) an. Sprühe in mehreren dünnen Schichten, um Läufer zu vermeiden.
  3. Lass ihn gut durchtrocknen (ca. 60 min.) und klebe die zweite Fläche mit Klebeband ab (ich verwende gerne Vinyltape). Achte darauf, dass Du das Klebeband in die Rillen des Kürbis drückst, damit die Linie möglichst präzise wird.
  4. Nun kannst Du mit einer Plastiktüte den Teil abdecken, der nicht angesprüht werden soll. Klebe sie am besten mit Tape fest.
  5. Sprühe nun die zweite Fläche an und entferne das Klebeband und die Tüte, so lang der Lack noch feucht ist. Wenn Du ihn trocknen lässt, besteht die Gefahr, dass sich beim Abreißen des Klebebandes Teile wieder lösen.
  6. Falls Du noch eine weitere Schicht auftragen willst, lasse wieder alles gut durchtrocknen (60 min.), schleife die Farbe leicht an, klebe wieder eine Fläche ab und sprühe sie an.

Keine Lust auf Herbstdeko? Wie wäre es dann mit Color Block Vasen. In dem Video hier zeige ich Dir, wie Du mit der richtigen Technik und dem richtigen Material klare Kanten hinbekommst. So kannst Du von der Vase zum Übertopf bis zum Kürbis so ziemlich alles verschönern! Ausserdem zeige ich Dir, wie Du kleine Patzer ausbessern kannst und wirklich klare Kanten hinbekommst.

 

DIY Kürbisdeko: Kürbis mit Gesicht

Der Herbst ist da und mit ihm wird es auch auf dem Blog langsam Zeit für ein wenig Herbstdeko. Ich muss zugeben, da der Sommer so lange gedauert hat, musste ich auf die Herbststimmung etwas warten, aber inzwischen ist sie angekommen und mit ihr die erste DIY Kürbisdeko im neuen Haus: Kürbisse mit Gesichtern.  Entstanden ist diese Idee übrigens, weil Mrs. Greenhouse dieses Jahr wieder zu ihrer Herbstaktion “Style your Kürbis” aufgerufen hat.

Vielleicht hast Du schon bemerkt, dass ich einen leichten Faible für abstrakte Gesichter entwickelt habe. Nach meinen Blumentöpfen und Broschen dachte ich, so einem Kürbis tut ein nettes Gesicht doch sicherlich auch gut. Das Problem: den Kürbis kann ich natürlich nicht in den Ofen stellen, also ist ofenhärtende Masse dafür raus (naja, fast). Stattdessen eignet sich Sugru sehr gut für das Projekt. Das ist eine Klebemasse, die man formen kann und die nach dem Trocknen an der Luft zu einer Art Gummi wird. Alternativ funktioniert auch Lufttrocknende Formmasse, die Du vorher einfärben oder im Anschluß amalen kannst.

Ich habe den kleinen Kürbis aus Sugru gemacht und bin ganz happy mit dem Ergebnis. Es ist viel weicher als FIMO und man muss es nicht so ewig weich kneten. Größere Teile lassen sich damit sehr gut formen, kleinere Teile sind allerdings schwierig anzubringen, die kleben gerne an den Fingern. Aber egal ob Sugro, FIMO oder Formmasse: ihr solltet immer zwischendurch die Hände waschen, da es sonst klebrig wird.

Den Flaschenkürbis habe ich nur fürs Foto verziert, denn gekauft haben wir ihn, um daraus eine Suppe zu machen (die übrigens echt lecker war). Deswegen wollte ich hier kein Sugru verwenden, sondern bin auf FIMO ausgewichen – natürlich ohne es im Ofen zu brennen. Kann man also auch machen ;-). Im Prinzip ist die Art und Weise, wie DIY Kürbisdeko gemacht wird gleich, wie bei den Blumentöpfen (ohne brennen). Deswegen habe ich heute keine extra Anleitung für Dich – klick Dich einfach schnell rüber 😉

Polaroid Kamera aus Pappkarton

Heute habe ich ein supercooles DIY für euch und eure Kids dabei. Schon seit ich meine Holzkamera und die Kamera-Pinata gebastelt habe, hatte ich die Idee, das Ganze als Polaroid Kamera umzusetzen. Und zwar so, dass auch Bilder vorne heraus kommen. Nur wie? Die Antwort habe ich diese Woche gefunden, als ich für unsere DIY Challenge #5blogs1000ideen alle meine Pappkartons versammelt und überlegt habe, was man daraus so machen könnte. Das Thema heute lautet nämlich: “Von Pappe – kreative Ideen mit Pappkarton”. Und siehe da, alles, was ich für die DIY Polaroid Kamera aus Pappkarton brauchte, hatte ich bereits zuhause!

Bastel eine coole retro Polaroid Kamera aus Pappkarton - für weniger als 1 Euro! Dieses Upcycling Projekt ist toll für Kinder oder als Geschenkidee Bastel eine coole retro Polaroid Kamera aus Pappkarton - für weniger als 1 Euro! Dieses Upcycling Projekt ist toll für Kinder oder als Geschenkidee

 

Das schöne an dieser Kamera ist, dass sie einen Sucher hat, durch den man auch wirklich durchschauen kann. Ausserdem gibt es vorne und hinten einen Schlitz, durch den man die Polaroids schieben kann. So können sich die Kids kreativ austoben und aus den Bildern witzige Polaroids für ihre Kamera machen. Die Bilder im Format 7 x 7 cm werden einfach auf Pappkarton (10×9 cm) aufgeklebt und fertig. Die Anfangsbegeisterung des Lütten war riesig – vor allem das Durchschieben der Bilder hat ihm Spaß gemacht. Ich bin gespannt, wie lange und wie oft er mit der Kamera spielen wird.

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Die Polaroid Kamera kannst Du für wenige Cent nachbasteln, denn sie ist komplett aus Pappkarton – ich habe einen alten Versandkarton wieder verwendet, hatte also eine Bilanz von sogar 0,00€ :). Falls ihr einen bedruckten Karton verwenden (wie ich) kannst Du ihn einfach aufklappen und verkehrt herum wieder zusammen setzen. Die Faltung funktioniert in beide Richtungen. Die Kamera eignet sich übrigens nicht nur für Kids, sondern auch als Deko oder als Geschenkidee: wie wäre es z.B. Fotos auf Karton zu kleben und mit der Kamera zu verschenken oder vielleicht Gutscheine?Bastel eine coole retro Polaroid Kamera aus Pappkarton - für weniger als 1 Euro! Dieses Upcycling Projekt ist toll für Kinder oder als Geschenkidee

 

Polaroid Kamera aus Karton basteln

Du brauchst:

  • Versandkarton (hier 25 x 15 x 5 cm)
  • Cutter
  • Lineal
  • Bastelkleber
  • Stift für Markierungen
  • Marker oder Farben zum Bemalen
  • Ein Blatt Papier
  • Etwas Restkarton für die Polaroids
  • Tape

Hinweis zu den Größenangaben: die Angaben in dieser Anleitung sind ungefähre Angaben, der Karton ist nicht komplett gerade geschnitten, weswegen es bei Dir zu Abweichungen kommen kann. Du musst also nicht millimetergenau arbeiten. Falls Dein Karton eine andere Größe hat als meiner, kannst du das Prinzip auch einfach auf Deine Größe übertragen.

Und so wird’s gemacht:

  1. Schneide auf einer der kurzen Seiten einen 11×0,8 großen Schlitz in den Versandkarton. Wenn der Karton nun instabil wird, fixiere ihn von innen mit Kleber oder Tape. 
  2. Schneide zunächst aus der Vorderseite und den Seiten einen Streifen raus. Der Streifen muss so breit sein, wie der Versandkarton hoch ist (hier 5cm) und sollte etwa 2-3 cm vom der Seite mit dem Schlitz entfernt beginnen. Nun musst Du noch eine Aussparung in Höhe des Schlitzes ausschneiden, damit die Polaroids später auch durchgesteckt werden können. Diese sollte ca. 3 cm hoch und 11 cm breit sein. Drehe den Karton um und mache einen weiteren Schlitz von 11×0,8 cm und zwar 10 cm  vom Rand entfernt. Jetzt fehlt nur noch das Loch für den Sucher: schneide hierfür auf jeder Seite je 1cm vom Rand entfernt ein 2,5×2,5 cm großes Quadrat.
  3. Schneide nun ein Stück Karton von 11 x 8,5 cm zu – die Rillen des Kartons sollten die kurze Seite entlang laufen. Mache alle 2,5 cm eine Markierung und drücke an der Stelle mit dem Lineal eine Linie in den Pappkarton.
  4. Knicke den Karton an den Linien und klebe den Sucher mit Bastelkleber zusammen. Jetzt kannst Du ihn einfach durch das Quadrat in Deinem Versandkarton stecken.
  5. Jetzt kann Deine Polaroid Kamera zusammengeklebt werden. Knicke den Karton dafür einfach einmal nach vorne um. (Ich kann das nicht besser formulieren, schau einfach mal auf die Bilder ;-))
  6. Um den Sucher schön abzuschließen brauchst du 2 Vierecke. das vordere hat einen breiteren Rahmen (außen 2,8×2,8 cm, innen 1,7×1,7 cm), das Äußere einen schmaleren (3×3 cm aussen, 1,9×1,9cm innen). Klebe die Vierecke mit Bastelkleber vorne und hinten auf den Sucher auf.
  7. Für den typischen Polaroid Regenbogen nimm einfach ein Blatt Papier und male mit Markern, Acrylfarbe oder was auch immer du da hast, die bunten Streifen auf. Schneide ihn aus und klebe ihn auf Deine Kamera.
  8. Schneide für die Linse 4 Kreise mit je 5cm Durchmesser und zwei Ringe mit 5 cm Durchmesser aussen und 4 cm innen aus. Klebe alle Kreise aufeinander und die Ringe oben drauf und male die Linse innen schwarz an.
  9. Für die Knöpfe brauchst du 5 Kreise von je 1,5 cm Durchmesser. Klebe für den schwarzen Knopf 4 Stück aufeinander. Für den Roten reicht einer. Male deine Knöpfe an und klebe sie auf. Für das “One Step” Schild einfach ein kleines Stück Karton zurecht schneiden und den Schriftzug aufmalen. Alles festkleben und fertig ist die Polaroid Kamera aus Pappkarton.
  10. Schneide für die Polaroids Rechtecke von 9×10 cm aus. Lasse Deine Kinder Bilder auf 7×7 cm großes Papier malen und Klebe sie auf den Karton. Natürlich kannst Du auch Fotos aufkleben oder selber kreativ werden!

 

Bastel eine coole retro Polaroid Kamera aus Pappkarton - für weniger als 1 Euro! Dieses Upcycling Projekt ist toll für Kinder oder als GeschenkideeHast Du jetzt auch Lust auf basteln mit Pappkarton bekommen? Dann Schau Dir unbedingt auch an, was Titatoni, Filizity, Gingered Things und Bonny und Kleid für Ideen haben! Und natürlich seid auch Ihr wieder gefragt. Zeigt uns eure DIYs und macht mit bei der DIY Challenge – 5 Blogs 1000 Ideen!

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Es muss übrigens kein brandneues DIY sein. Falls ihr einen passenden Beitrag habt egal wann er entstanden ist, dürft ihr ihn gerne im Rahmen unserer DIY Challenge zeigen ;-).

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Am 27.10.2019 geht es bei 5 Blogs 1000 Ideen weiter mit dem Thema: No Sew: Kissenhüllen ganz ohne Nähen

Bastel eine coole retro Polaroid Kamera aus Pappkarton - für weniger als 1 Euro! Dieses Upcycling Projekt ist toll für Kinder oder als Geschenkidee

Altes Geschirr mit Sprühlack aufpeppen

(Werbung) In so gut wie jedem Haushalt gibt es ausgedientes Geschirr, das im Schrank steht und nicht mehr verwendet wird. Dabei kann man den Einzelstücken super einfach neues Leben einhauchen. Und selbst wenn man eine Tasse oder eine Terrine nicht mehr in der Küche verwenden mag – vielleicht macht sie sich ja gut als Behälter für Stifte oder als Pflanzgefäß. Zusammen mit belton zeige ich Dir heute, wie Du Geschirr partiell ansprühen und ganz leicht aufpeppen kannst.

Am einfachsten geht das Ansprühen natürlich mit weißem Geschirr, aber auch gemustertes Geschirr lässt sich gut aufpeppen. Für das Übersprühen von gemusterten Stellen, solltest Du vorher eine Grundierung verwenden, damit das Muster komplett überdeckt wird. Das zeige ich Dir auch nochmal im Video unten ;-). Auch cool: Gemusterte Teile – oder wie bei meiner Sauciere den Griff mit Goldrand – einfach unlackiert lassen. Das fertig lackierte Porzellan habe ich einfach bepflanzt – super easy, aber trotzdem effektvoll!   

altes Geschirr mit Sprühlack aufpeppen

Du brauchst:

  • altes Geschirr (hier Terrine und Sauciere)
  • Tape zum abkleben (hier Vinyltape)
  • Plastiktüte
  • Sprühlack (hier belton Neon Effekt pink und belton Vintage Lack in blau)

Und so wird‘s gemacht:

  1. Klebe den oberen Rand mit Tape ab. Ich verwende am liebsten Vinyltape, denn das lässt sich in Form ziehen. Besonders bei Rundungen ist das praktisch. Decke den Rest des Gefäßes mit einer Plastiktüte ab.
  2. Sprühe nun den Rand mit Kreidespray an und ziehe das Tape ab, so lange die Farbe noch feucht ist.
  3. Jetzt sind die Henkel dran. Stecke dafür die komplette Terrine in die Plastiktüte hinein und knote sie oben zu. Schneide mit dem Cutter Schlitze entlang der Henkel, stecke sie durch und schließe die Öffnung am Bauch der Terrine mit Tape.
  4. Sprühe nun die Henkel mit Neonlack an. Diesmal musst Du zum Entfernen der Tüte und des Tapes warten, bis die Farbe getrocknet ist, denn sonst könnte die Tüte an die lackierte Stelle kommen und den Lack verschmieren.

 

Nach dem gleichen Prinzip kannst Du auch andere Objekte, wie Tassen ansprühen und die verschiedensten DIY Ideen umsetzen. In dem Video hier zeige ich Dir nochmal, wie Du verschiedene Objekte partiell ansprühen kannst und habe eine weitere Idee, was Du daraus machen kannst.

Brosche mit Gesicht selber machen

Broschen kann man meiner Meinung nach nie genug haben! Meine Sammlung wird deswegen auch stetig erweitert. Von meinen Blumentöpfen inspiriert, habe ich die Gesichter mit den langen Nasen jetzt auch als stetigen Begleiter gemacht. Je nach Stimmung kann ich mir jetzt ein schläfriges, ein ernstes oder ein fröhliches Gesicht anstecken. So eine Brosche mit Gesicht ist ein super einfaches 5-Minuten Projekt, dass Du für Dich selbst oder als Geschenkidee umsetzen kannst. Und falls Du nicht so gerne Schmuck trägst – sie geben auch richtig tolle Magnete ab! Brosche mit Gesicht selber machenBrosche mit Gesicht selber machen

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, so viele Gesichtsbroschen zu machen, aber ich konnte mich nicht entscheiden, wie das Gesicht aussehen soll. Also habe ich herumexperimentiert und am Ende sind ganz viele verschiedene Gesichter heraus gekommen. Ganz ähnlich wie im letzten Jahr, als ich Terrazzo-Broschen aus FIMO gemacht habe. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welche mir am besten gefällt, aber wie gesagt, Broschen kann man nie genug haben.Brosche mit Gesicht selber machenBrosche mit Gesicht selber machen

Brosche mit Gesicht selber machen

Du brauchst:

  • FIMO in Weiß, Rot, Rosa und Schwarz
  • Unterlage (z.B. Glasplatte)
  • Backpapier
  • Cutter
  • Anstecknadel
  • Bastelkleber

Und so wird‘s gemacht:

  1. Forme aus dem weißen FIMO eine Kugel von etwa 5 cm Durchmesser und schneide sie mit dem Cutter vorsichtig in ca. 0,5 cm dicke Scheiben. Am besten legst Du gleich Backpapier drunter, dann musst Du die Scheibe nicht mehr anfassen und vermeidest, dass sie sich verformt.
  2. Forme für die Nase aus rosa FIMO einen schmalen aber langen Kegel und schneide ihn unten (breitere Seite) ab. Drücke ihn vorsichtig auf die weiße Scheibe.
  3. Für die Augen kannst Du aus schwarzem FIMO kleine Kügelchen oder auch Würstchen formen und ebenfalls leicht andrücken.
  4. Falls Du möchtest, kannst Du jetzt noch Akzente setzen – z.B. Kriegsbemalung, Augenbrauen oder einen Schnurrbart.
  5. Backe die fertigen Gesichter bei 110° 30 min im Ofen.
  6. Wenn die Broschen abgekühlt sind, kannst Du die Anstecknadel ganz einfach mit Bastelkleber aufkleben. Noch einmal trocknen lassen und fertig!

Brosche mit Gesicht selber machen

Dekorative Pinnwand aus 3D Fliesen

(Werbung) Bestimmt kennt ihr das Zettelchaos am Arbeitsplatz genau so gut wie ich. Eine Pinnwand ist wohl die einfachste Möglichkeit, dem Durcheinander Herr zu werden, nur leider gefallen mir die meisten Modelle nicht besonders gut. Zugegeben, eine einfache gerahmte Pinnwand erfüllt zwar ihren Zweck, aber ich finde es schön, wenn sie auch gleichzeitig noch dekorativ ist. Zusammen mit Dekiso, habe ich eine Pinnwand aus 3D Wandfliesen gemacht. Das ist eine super schöne Deko für den Arbeitsplatz und sie bietet reichlich Platz für Papierkram.

Bei Dekiso findet ihr wunderschöne Styroporpaneele, Leisten etc. mit dem ihr euer Zuhause super einfach verschönern könnt. Mir haben es die Wandfliesen gleich angetan und da auch diese aus Styropr sind, war die Idee für die Pinnwand ziemlich schnell da. Bilder, Fotos und Notizen können ganz einfach mit Nadeln festgehalten werden. Und das beste: da die Teile so leicht sind, kann man gut im größeren Format arbeiten, was bedeutet: mehr Platz für die Zettelwirtschaft!  

Ich habe die geometrischen Fliesen in Rot und Rosa gestrichen, aber ich kann sie mir auch wunderbar in anderen Farben vorstellen. Du solltest allerdings darauf achten, dass Deine Farbe Lösungsmittelfrei ist, denn sonst löst sich das Styropor auf. Ich habe einige Farben getestet und fand das Ergebnis mit Kreidefarbe am schönsten. Das gibt so ein schönes mattes Finish und passt super zu der schlichten geometrischen Form der Fliesen.

Pinnwand aus 3D Wandfliesen

Du brauchst:

Und so wird’s gemacht:

  1. Streiche die 3D Wandfliesen in der Farbe Deiner Wahl und lasse sie gut trocknen. Ich habe 6 Fliesen in rosa und 4 Fliesen in Rostrot gestrichen.
  2. Die Farbe wird etwas vom Styropor aufgesogen. Streiche sie nach der Trockenzeit ein zweites und ggf. ein drittes mal, bis die Farbe gut deckt.
  3. Verwende nun das doppelseitige Klebeband um die Fliesen zu befestigen. Du kannst sie direkt auf die Wand kleben. Falls Du sie wieder entfernen können möchtest, nimm ein großes Stück Karton oder ein dünnes Holzbrett und klebe die Fliesen drauf. Das Brett kannst Du dann einfach an die Wand nageln.

 

Moodboard als Einrichtungsgrundlage: finde Deinen Style

(Werbung) Seit wir mit der Planung unseres Hauses angefangen haben, habe ich mich wahnsinnig auf das Einrichten gefreut. Endlich jeden Raum von Grund auf so gestalten zu können, wie ich möchte. Aber dann kam auch schnell die Frage: Was möchte ich denn überhaupt? Welche Funktion soll der Raum und die Möbel darin erfüllen und, was der schwierigere Teil ist, wie finde ich meinen Style? Ein Moodboard hilft Dir, zu erkennen, welche Elemente Dir gefallen und wie Du sie gut kombinieren kannst. Innenraumgestalter und Designer nutzen diese Technik gerne – logisch, denn wenn man etwas visualisiert, kann man ein viel besseres Gefühl für Farben, Materialien Muster und Formen bekommen.

Heute möchte ich Dir zeigen, wie Du ein Moodboard erstellst und damit den eigenen Style für Deine Wohnung findest. Hier siehst Du mein Moodboard für das Wohnzimmer, dass ich in Zusammenarbeit mit PILOT Pen gestaltet habe.

Auch bei PILOT dreht sich nämlich momentan alles um den eigenen Style. Denn Du kannst unter dem Motto “Design your Frixion: Cool to School” Deinen Frixion Pens einen individuellen Look verpassen. Das funktioniert einfach, in dem Du online Deinen Code (gibt es beim Kauf der Stifte dazu) eingibst – die Designaufkleber werden dann direkt zu Dir nach Hause geschickt. Ich bin ohnehin ein Fan der Frixion Pens, die ich super gerne für das Aufzeichnen von Schnittmustern, Stickvorlagen etc. verwende. Die Frixion Pens lassen sich nämlich nicht nur wegradieren, sondern auch wegföhnen oder -bügeln. Für mein Moodboard kamen die Stifte natürlich auch zum Einsatz – passend zum neuen Wohnzimmer natürlich im Dschungel-Design. Damit habe ich mir Notizen gemacht und das Moodboard noch ein wenig aufgehübscht.

 

Was ist denn ein Moodboard?

Ein Moodboard ist eine Sammlung von Inspirationen, die als Vorlage für Deine Einrichtung dienen. Anstatt einfach los zu gehen und einzukaufen, was einem gefällt, kann man mit einem Moodboard zunächst einen Style definieren. Es ist wie eine Collage, die als Grundlage für Deine Raumgestaltung dient. Materialien, Farben, Formen, Muster etc. alles, was Du für Deinen Raum möchtest, kannst Du hier versammeln. So erkennst Du, in welcher Linie Du Dich bewegst. Passt ein Möbelstück oder ein Accessoire zu Deinem Moodboard, passt es auch in Dein Zimmer.

Wie erstelle ich ein Moodboard?

Sammeln

Am Anfang brauchst Du erst mal Input. Stöbere durch Zeitschriften, suche im Internet nach Ideen die Dir gefallen. Das kann zunächst alles sein – Ein Kunstwerk, ein Foto von einem Raum, eine bestimmte Farbkombination… Überlege Dir genau, warum Dir ein bestimmtes Bild oder Gegenstand gefällt. Ist es ein Material, eine Farbe? Was auch immer es ist, packe es auf Dein Moodboard! Es ist okay, wenn Du nicht sofort Deinen Stil findest. In Schritt 1 geht es erst mal darum zu sammeln, was das Zeug hält!

Sortieren

Jetzt kommt der schwierigere Teil: das aussortieren. Wahrscheinlich passen nämlich nicht alle Deine Ausrisse und Materialien zusammen. Breite am besten alles vor Dir aus oder klebe es mit Washi Tape an die Wand. So kannst Du erkennen, was zusammen passt und hast einen besseren Überblick. Jetzt solltest Du Dir Gedanken machen, was den Raum zusammen hält. Ist es eine bestimmte Farbe? Ein Thema oder eine bestimmte Form, die sich wiederholt? Überlege auch, welche Möbel und Dinge Du hast und wie du diese gut in das Raumkonzept integrierst.

Vereinen

Deine Auswahl schrumpft hoffentlich langsam zusammen und Dein Moodboard formt sich von selbst. Falls Du nicht ganz voran kommst, denke daran: es ist nichts in Stein gemeißelt. Das Moodboard ist eine Orientierung, kein Regelwerk. Nur weil ein bestimmtes Sofa drauf ist, heißt das nicht, dass Du genau dieses kaufen musst. Also geh locker an das Ganze ran! Ich habe mir auf meinem Moodboard auch ein paar Notizen gemacht und Zeichnungen. Das kann auch sehr Hilfreich sein – so kam ich zu der schönen Tapete, die eine Strichzeichnung zeigt 😉

 

 

Aber jetzt möchte ich euch natürlich auch noch einen kleinen Einblick in mein fast fertiges Wohnzimmer geben. Mir war klar, dass ich im Wohnbereich viele Pflanzen haben möchte. Somit habe ich schon eine Farbe (grün) festgelegt. Ein weiteres Parameter, das bereits fest stand war die Couch, die ich (leider) schon hatte. Eine braune Cord-Couch, die ich am liebsten einfach weggegeben hätte. Ich hatte mich daran so satt gesehen und fand die Farbe schrecklich, aber da wir gerade kein Geld für eine neue Couch haben, musste sie (erst mal) mit. Damit stand auch schon die zweite Farbe, braun, fest. Materialien wie Holz, Leder und Rattan schaffen eine Natürliche Athmosphäre, was super zu den beiden “Leitfarben” passt. Die Tapete ist natürlich ein Statement-Teil, ohne sie wäre das Dschungel-Thema gar nicht da. Was mir jetzt noch fehlt sind ein paar Körbe und mehr Pflanzen. Auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden mit dem Style für unser Wohnzimmer. Ich finde es super gemütlich, einfach im Wald rumzulümmeln ;-).

Stempel schnitzen – Lesezeichen mit Lieblingscharakteren

“Wir machen Druck: Stempel selber machen” lautet im Monat August das Thema unserer DIY Challenge #5blogs1000ideen. Das Motto finde ich total super, denn Stempel selber machen ist ganz leicht und man hat dabei so unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten! Mir fiel die Wahl eines Motivs ziemlich schwer, also habe ich mich einfach an eines meiner Lieblingsbücher gehalten und die kleine Mü der Mumins als Stempelvorlage gemacht. Und da wir schon beim Thema “Literatur” sind, habe ich aus meinem neuen Stempel einfach Lesezeichen gemacht.  

Ich liebe die Mumins und die Charaktere, die Tove Jansson sich ausgedacht hat. Allen, die die Bücher nicht kennen, kann ich echt nur ans Herz legen, sie zu lesen! Mein Lieblingscharakter ist zwar der Schnupferich, aber als Motiv für einen Stempel funktioniert die kleine Mü besser. Mit der Technik, die ich euch hier vorstelle, könnt ihr übrigens so gut wie jede Vorlage in einen Stempel verwandeln. Macht doch einfach schöne Lesezeichen von euren liebsten fiktiven Charakteren… Die Stempel könnt ihr einfach wie es euch gefällt auf festes Papier oder Balsaholz stempeln. Ein Loch mit Öse rein, Schnur durch und fertig!

Früher habe ich übrigens immer Radiergummis zum Stempel Schnitzen verwendet – das funktioniert zwar gut, aber ich habe das v.a. deswegen getan, weil ich Stempelgummi für teuer hielt. Das war ein absoluter Irrtum! Stempelgummi ist viel günstiger als Radiergummis zu kaufen und da man große Blöcke kaufen kann, ist man viel flexibler bei der Größenwahl der Stempel.

Stempel schnitzen

Du brauchst:

  • Transparentpapier
  • Bleistift
  • Vorlage (Buch oder Internet)
  • Stempelgummi
  • Linoleummesser
  • Cutter

Und so wird’s gemacht:

  1. Pause Deine Vorlage auf ein Stück Transparentpapier ab.
  2. Schneide Dein Stempelgummi mit dem Cutter auf die gewünschte Größe. Lege das Transparentpapier auf dein Stempelgummi und reibe drüber – so überträgt sich der Bleistift auf das Gummi. 
  3. Fange nun an, die Umrisse mit einem Linoleummesser mit schmalem Aufsatz auszukratzen. Am besten beginnst Du mit den feinen Formen, wie Augen, Mund etc. Wenn Du ein positives Druckbild möchtest (wie hier), lass die Linien stehen. Für ein negatives Druckbild kratze die Linien aus.
  4. Jetzt kannst Du alle größeren Flächen auskratzen. Kratze auch den Rand weg, bzw. schneide ihn vorsichtig mit dem Cutter ab, damit Dein Stempel erhaben genug ist.
  5. Wenn Dein Stempel fertig ist, mache einen Probedruck. So siehst Du genau, welche Stellen Du noch bearbeiten musst. Bessere diese mit dem Linoleummesser aus.
  6. Wenn Du möchtest, kannst Du Deinen Stempel auf ein Stück Holz o.ä. kleben.

Nach dem “kleine Mü” Stempel habe ich gerade richtig Lust, noch mehr Stempel zu erstellen – vielleicht ja mit andereren Mumin-Charakteren? Schaut euch unbedingt auch an, was Titatoni, Filizity, Gingered Things und Bonny und Kleid für Stempel gebastelt haben! Und natürlich seid auch Ihr wieder gefragt. Zeigt uns eure DIYs und macht mit bei der DIY Challenge – 5 Blogs 1000 Ideen!

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Am 29.9.2019 geht es bei 5 Blogs 1000 Ideen weiter mit dem Thema: Kosmetik selber machen.

 

 

Whiteboard Übertöpfe

Werbung – eine Sache, die ich mir für das neue Haus vorgenommen habe: mehr Pflanzen! Denn Grünzeug macht einfach jede Ecke irgendwie wohnlicher und frischer. Nur besitze ich leider nicht den grünsten Daumen der Welt und brauche oftmals eine Erinnerung ans Gießen, Blätter zupfen etc. Zusammen mit Rust-oleum habe ich mir ein cooles Pflanzen-DIY einfallen lassen, das mich ein wenig bei der Pflege unterstützt: Whiteboard Übertöpfe.

Der Doodle Wall Lack, den ich für dieses Projekt verwendet habe, funktioniert wie ein Whiteboard. Oder besser gesagt: er verwandelt fast jede Oberfläche in ein Whiteboard. So kann z.B. eine Wand, eine Türe oder auch einen Gegenstand zum Doodle Untergrung werden. Doodle Wall ist ein Lack aus zwei Komponenten, der sich aber super einfach verarbeiten lässt. Da er ziemlich flüssig ist, sieht man nach dem Trocknen keine Struktur von der Rolle. Es entsteht eine ganz glatte Oberfläche, die sich einfach mit Markern beschriften lässt. Ich habe einfach ein paar Blumentöpfe mit dem Doodle Wall Lack überzogen. So kann ich die Pflegehinweise für meine Pflänzlein ganz einfach direkt auf den Topf schreiben. Und wenn die Pflanze dann doch nicht überleben sollte, lässt sich die Schrift wie bei einem Whiteboard wieder abwischen und ich kann sie erneut bemalen. Aber natürlich hoffe ich, meine Pflanzen mit Hilfe der schlauen Töpfe ein langes Leben zu bescheren…

Whiteboard Übertöpfe

Du brauchst:

  • Übertöpfe deiner Wahl
  • ggf. Grundierung (bei dunklen Töpfen)
  • Doodle Wall Lack
  • Lackrolle

Und so wird’s gemacht:

  1. Falls Du einen dunklen Blumentopf verwendest, solltest Du ihn zunächst grundieren.
  2. Mische die beiden Doodle Wall Komponenten laut Anweisung auf der Verpackung. Du solltest alles gut durchrühren.
  3. Nun kannst Du den Doodle Lack einfach auf den Blumentopf auftragen. Achtung, er ist flüssiger als gewöhnlicher Lack. Arbeite deswegen in dünnen Schichten und gehe lieber öfter drüber.
  4. Nach der Trocknungszeit kannst Du die Übertöpfe wie ein Whiteboard verwenden und Pflanzeninfos, Pflegehinweise oder auch Bilder auf den Topf schreiben und malen.