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Einfaches Hochbeet selber machen

Hochbeete sind gerade mega im Trend. Egal, wo man hinschaut, überall werden einem Hochbeete und Beetumrandungen in Hülle und Fülle angeboten. Meistens allerdings zu einem recht hohen Preis, wenn man bedenkt, wie einfach man sich ein Hochbeet selber machen kann. Da es bei unserer DIY Challenge diesen Monat um “DIYs für den Sommergarten” geht, zeige ich dir heute, wie du dir ganz easy selbst so ein Hochbeet selber machen kannst. Je nach dem, wie schnell du bist und mit welchen Pflanzen du dein Beet bestückst, könnte es sogar dieses Jahr noch mit der Ernte hinhauen 😉   Garten DIY - einfaches Hochbeet selber bauen

Auf unserem  Grundstück habe ich das Problem, dass nach der Schicht Mutterboden direkt sehr steiniger Untergrund kommt. Um mir zu ersparen, ein Loch für das Beet auszuheben, habe ich einfach eine erhöhte Beetumrandung aus Holz gebaut, die mit Erde befüllt und bepflanzt werden kann. Aber es gibt noch mehr Vorteile von Hochbeeten: sie sind Rückenschonender (je Höher, desto besser) und Schnecken und Co kommen nicht ganz so leicht an euer leckeres Gemüse. Ausserdem finde ich, es sieht viel schöner aus, wenn das Beet eine Umrandung hat. Meine Variante ist ein Kompromiss, wenn du viel Platz für Pflanzen brauchst, aber dir nicht den ganzen Garten mit einem großen Hochbeet verbauen möchtest. Ausserdem sind hohe Pflanzen wie z.B. Tomaten besser näher am Boden zu Pflanzen, da sie dort nicht so viel Angriffsfläche für Wind haben.Garten DIY - einfaches Hochbeet selber bauen

Wenn du ein Hochbeet selber machen möchtest, empfehle ich dir, es nicht breiter als 1,20 Meter zu machen, denn sonst kommst du nicht mehr gut an die Pflanzen in der Mitte dran. Wenn du mehr Platz brauchst, baue lieber mehrere Beete mit einem Abstand, der es dir ermöglicht, gut an die Beete zu kommen. Denke auch daran, dass dein Rasenmäher durch kommen sollte, falls du zwischen den Beeten Rasen hast oder säen möchtest!

So ein Hochbeet ist ein tolles Projekt, um Holzreste zu verarbeiten. Ich habe hier einfaches Kiefernholz verwendet, da ich das noch vorrätig hatte. Meine Nachbarn haben Reste ihrer Terrassenplatten dafür verwendet, andere nutzen Holz von Europalletten. Also schau am besten zuerst, was du an Material zuhause hast. Falls du Bretter für das Projekt kaufst, empfehle ich dir aber ein robustes Holz wie Douglasie oder Lärche zu verwenden. Das ist langlebiger als das Kiefernholz, das ich verwendet habe.

Garten DIY - einfaches Hochbeet selber bauen

Hochbeet selber machen

Du brauchst:

  • 2 Bretter 110cm x 25cm x 2cm
  • 2 Bretter 120cm x 25cm x 2cm
  • 8 Winkel
  • 32 kurze Schrauben (Linsenkopf)
  • Akkuschrauber
  • Holzschutzlasur und Pinsel
  • Plastikplane o.ä. (ich habe einen Sack für Baustoffe wiederverwendet)
  • kleine Nägel mit breitem Kopf oder Tacker

Und so wird’s gemacht:

  1. Schraube die Bretter mit Hilfe der Winkel zusammen. Setze je 2 Winkel pro Ecke 1-2 Zentimeter von der Kante entfernt. Es ist hilfreich, ein Brett an die Wand zu stellen, oder du fragst jemanden, dir zu assistieren.
  2. Wenn der Rahmen zusammen geschraubt ist, solltest du das Holz mit einer Schutzlasur streichen. Ich habe diese innen und aussen aufgetragen.
  3. Damit nicht zu viel Nässe an das Holz kommt, kleide deine Beetumrandung mit Plastikfolie aus. Ich habe Säcke für Bausubstanzen wiederverwendet. Es geht aber auch Teichfolie oder jede andere Plastikfolie. Knicke die Folie oben um, damit Du eine gerade Kante hast und befestige sie mit Nägeln oder einem Tacker.
  4. Nun kannst Du dein Hochbeet einfach an die gewünschte Stelle tragen, befüllen und bepflanzen.

    Garten DIY - einfaches Hochbeet selber bauen

Schaut euch unbedingt auch an, was Gingered Things, titatoni, Bonny und Kleid und paulsvera sich für unsere Challenge haben einfallen lassen!

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Typo Freebie zum Muttertag

Den kommenden Monat dreht sich bei unserer DIY Challenge #5blogs1000ideen alles um Typografie. Und da der Muttertag vor der Tür steht, habe ich euch ein Freebie erstellt, mit dem ihr selbst kreativ werden könnt. Ihr könnt ihn zum Beispiel als kleines Poster verschenken, eine Karte daraus machen oder das Bild mit Fototransfertechniken auf eine Tasse, einen Übertopf, ein Windlicht oder was euch sonst noch so in den Sinn kommt, übertragen.   Weiterlesen

Wandgestaltung: 3D Collage mit Rahmen

Werbung – Collagen zu gestalten mach super viel Spaß und die Ergebnisse sind fast immer richtig toll. Warum also nicht auch eine Collage für die eigenen vier Wände machen? Ich verwende für meine Collagen gerne auch Objekte, bzw. Material, das nicht ganz flach ist. So etwas zu rahmen ist natürlich schwer. Ich zeige euch heute eine coole Lösung, die ich zusammen mit Dekiso überlegt habe: mit Wandkassetten kann man nämlich auch den Passenden Rahmen für Dein Kunstwerk schaffen. Ganz ohne Scheibe.

Nachdem ich letztes Jahr bereits eine farbenfrohe Pinnwand mit den Styroporelementen von Dekiso gestaltet habe, wollte ich es diesmal etwas schlichter halten. Für die hellgraue Wand im Flur habe ich die Rahmen in der Wandfarbe gestrichen, sodass sie sich nicht durch die Farbe, sondern das Profil von der Wand abheben. So wirkt die Deko mit der Collage aus vielen Einzelteilen nicht zu wuchtig, ist aber durch den Rahmen trotzdem definiert und nicht einfach verloren an der Wand. Ausserdem habe ich so die Möglichkeit, mal eine andere Collage in den Rahmen zu arrangieren, falls ich mich daran satt sehe. Da die Wandkassetten schon als Set mit auf Gehrung gechnittenen Rändern geliefert werden, ist es wirklich kinderleicht, sie anzubringen. Ich zeige Dir hier, wie es funktioniert und wie du deine eigene 3D collage machen kannst.

3D Collage mit Rahmen selber machen

Du brauchst:

Für den Rahmen:

  • Wandkassetten-Set
  • Farbe eurer Wahl (ich habe Kreidefarbe verwendet)
  • Pinsel
  • doppelseitiges Klebeband
  • Schere

Für die Collage:

  • Bilder
  • Pappkarton
  • Elemente wie Kunstblätter, Tierfiguren etc.
  • Schere
  • Cutter
  • Klebestift
  • Klebeknete

Und so wird’s gemacht:

  1. Male Deine Wandkassetten in der Farbe Deiner Wahl an. Ich habe meine Wandfarbe auf Kreidebasis in hellgrau wiederverwendet. Natürlich kannst du auch ganz normale Acrylfarbe verwenden.

  2. Während die Farbe trocknet, kannst du du dich an deine Collage machen. Einige Elemente sind aus Pappkarton. Schneide dazu Formen aus und klebe hinten ein dickeres Stück Pappkarton auf.
  3. Ich lege mir die Collage immer erst mal auf dem Tisch aus und arrangiere sie dort. Wenn alles passt, kannst du leichte Teile aus Papier mit Bastelkleber zusammenkleben.

  4. Befestige ein Stück doppelseitiges Klebeband an den Wandkassetten und klebe diese auf deine Wand. Alternativ kannst Du auch Silikonkleber verwenden.

  5. jetzt kannst Du deine Collage anbringen. Verwende für die leichten Teile doppelseitiges Klebeband und für schwerere oder unebene Teile, wie Karton, Blätter und Tiere Klebeknete

 

Wurzelteller selber machen

Heute startet ein neuer Monat und damit auch ein neues Thema bei #5blogs1000ideen. “Greenery” heißt es im April und wir freuen uns schon sehr darauf, eure Ideen zu dem Thema zu sehen. Ich habe bei mir Zuhause einige Zimmerpflanzen einfach vermehrt, indem ich Stecklinge zur Wurzelbildung in ein Wasserglas gestellt habe. Damit die Blätter dabei nicht mit ins Wasser rutschen (wo sie faulen könnten), habe ich Wurzelteller aus FIMO selber gemacht. Diese halten die Pflanzenblätter über Wasser, aber der Stiel kann schön unter Wasser bleiben und Wurzeln bilden.

Ich habe Null Erfahrung mit dieser Art von Pflanzenvermehrung und habe einfach all meinen Zimmerpflanzen ein Stück abgeschnitten und in ein Wasserglas gestellt. Alle Pflanzen haben so Wurzeln geschlagen! Und dazu sehen die Triebe im Wasserglas auch noch super hübsch aus! Vielleicht hatte ich einfach nur Glück, oder vielleicht ist diese Methode einfach idiotensicher, so genau weiß ich das nicht. Auf jeden Fall bin ich schwer begeistert! Ich will Dir heute aber keine Vermehrungstipps geben, sondern Dir zeigen, wie Du die Wurzelteller einfach selber machen kannst.

Wurzelteller selber machen

Du brauchst:

  • FIMO
  • Acrylrolle o.ä.
  • Glas oder runde Ausstechform
  • Lippenstifthülle oder kleine runde Ausstechform
  • feines Schleifpapier
  • Schraubgläser

Und so wird’s gemacht:

  1. Ich habe mein FIMO für diese Idee marmoriert. Dafür einfach würste formen, zusammendrehen und zu einer Kugel formen. Aus der Kugel wieder eine Wurst rollen, doppelt nehmen, zusammendrehen und zu einer Kugel formen. Wiederhole den Vorgang, bis dir das Ergebnis gefällt.
  2. Rolle das FIMO mit einer Acrylrolle (ein Glas geht auch) ca. 0,4mm dick aus.
  3. Steche entweder mit einem runden Keksausstecher kreise aus, oder verwende ein Weinglas dafür. meine Wurzelteller haben einen Durchmesser von 6,5 cm.
  4. Steche die Mitte mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Lippenstiftdeckel aus. Den Deckel kannst du danach leider nicht weiter verwenden.
  5. Lege den Wurzeltellen auf die Öffnung deines Glases und drücke ihn leicht nach unten. Stelle Glas plus Tellerchen in den Ofen und härte das FIMO bei 110° 30 min. aus.

 

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Falls Du noch einmal nachlesen möchtest, wie unsere DIY Challenge funktioniert, klick Dich gerne mal hier lang. Dortfindest Du alle Infos und auch den Themenplan für die kommenden Monate. Im April geht es dann weiter mit dem Thema “Typo-Liebe”. Da freue ich mich ganz besonders drauf!

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Osterdeko mit Modellfiguren

Werbung – na, habt ihr meine Modellbau-DIYs schon vermisst? Ich schon, deswegen habe ich mich mal wieder mit den Minis von NOCH kreativ ausgetobt. Da Ostern vor der Tür steht, gibt es natürlich eine Osterdeko mit Modellfiguren. Auf jedem Ei ist eine kleine Landschaft, auf der sich eine kleine Szene abspielt – abspielt: Ein Mann, der über eine Kuhweide Fahrrad fährt, eine Frau, die sich auf einer Bank ausruht und eine Frau, die Gänse füttert.In der Tischmitte aufgestellt, sind die Eier eine super schöne Deko für das Osterfrühstück, oder sie reihen sich einfach auf der Fensterbank auf…

Mich erinnert die Deko ein wenig an kleine Planeten, auf denen sich verschiedene Szenen ereignen. Ich habe alle Modellfiguren und Accessoires auf einer frühlingshaften Wiese arrangiert, aber bei dem großen Sortiment von NOCH kreativ gibt es unendlich viele Möglichkeiten, was du auf deinem “Planeten” so geschehen lassen könntest. Statt einer Wiese könntest du z.B. auch einen sandigen Untergrund oder Asphalt wählen… Nimm für diese Deko auf jeden Fall ausgeblasene Eier, auch wenn du sie in Eierbechern aufstellst. Die Löcher werden einfach mit Streugras abgedeckt, sodass man sie nicht mehr sieht. Falls du die Eier lieber aufhängen möchtest, befestige den Faden daran, bevor du das Streugras verwendest.

Osterdeko mit Modellfiguren

Du brauchst:

Und so wird’s gemacht:

  1. Trage den Graskleber mit dem Pinsel auf das Ei auf – ich habe immer nur den oberen Teil begrast.
  2. Streue dann das Streugras auf die mit Kleber bedeckte Stelle.
  3. Klebe nun mit Alleskleber die Landschaftselemente wie Gräser, Pflanzen etc. auf das Ei auf.
  4. Danach kannst du deine Modellfiguren ebenfalls mit Alleskleber in die Landschaft kleben.

 

Hast Du nach der Osterdeko mit Modellfiguren Lust auf noch mehr Ideen mit den Minis? Dann schau doch mal hier, hier oder hier vorbei!

 

 

 

Eierbecher aus Leder

Osterdeko basteln steht bei mir in diesem Jahr nicht auf der Prioritätenliste. Aber so ein kleines bisschen Osterstimmung finde auch ich nicht verkehrt.Es gibt also heute eine Osterdeko, aber eine sehr schlichte – ohne Hasen, Hühner und Co.Die Eierbecher aus Leder sind ein super einfaches und schnelles DIY, das ihr wunderbar aus Lederresten machen könnt. Ich finde sie ganz minimalistisch am schönsten, aber natürlich könnte man sich auch noch weiter austoben und die Eierbecher gravieren, brandmalen oder prägen. So könnten sie beispielsweise auch gleichzeitig noch als Platzkärtchen fungieren.

 

Die Eierbecher aus Leder müssen übrigens nach Ostern nicht gleich wieder im Schrank verschwinden.Denn sie können nicht nur als Eierbecher, sondern auch als serviettenringe verwendet werden. Damit seid ihr dann nicht nur für das Osterfrühstück ausgerüstet, sondern auch für die nächste Grillparty oder das Essen mit Freunden. Jetzt will ich euch aber auch verraten, wie easy-peasy ihr solche Serviettenringe selber machen könnt – bzw. solche Eierbecker 😉

Eierbecher aus Leder

Du brauchst:

  • Lederreste (nicht zu weich)
  • (Stoff-) Schere
  • Lochzange und Ösen

Und so wird’s gemacht:

  1. Schneide Den Lederrest zu einem Streifen von ca. 15 x 2,5 cm. Je dicker das Leder ist, desto stabiler wird dein Eierbecher.
  2. Loche die Enden mit deiner Lochzange.
  3. Rolle das Leder zusammen und verbinde die gelochten Enden mit einer Öse.

Wie schon gesagt, ich werde dieses Jahr wohl nicht allzu viel Osterdeko posten. Ich habe noch eine kleine Idee für euch vorbereitet, aber durch die momentane Situation mit Corona und KiTa Schließung kann ich mich nur bedingt um den Blog kümmern. Falls ihr noch mehr Osterdeko sucht, schaut euch gerne meine Kategorie zu dem Thema durch, ich verlinke euch hier auch mal mein Pinterest Bord mit Osterdeko. Da sollten doch ein paar schöne Ideen dabei sein 😉 Und wenn ihr noch ein anderes Upcycling Eierbecher Projekt sucht, schaut euch gerne meinen Beitrag vom letzten Jahr an. Das ist etwas Zeitintensiver als die Ledervariante, aber einige haben gerade ja auch etwas mehr Zeit als gewöhnlich.

 

 

Raumduft selber machen

In letzter Zeit habe ich ziemlich Bock auf Raumdüfte und ätherische Öle. Wenn man das Ganze richtig dosiert, kan man so einen duftenden Unterton in jeden Raum zaubern, der einen nicht gleich umhaut. Ich bin nämlich kein Fan von Raumdüften, die riechen wie in der Parfümabteilung eines Kaufhauses, sondern mag es lieber dezent. Duftlampen, Duftsteine und Diffusoren sind da eine gute Möglichkeit, oder auch so ein Raumduft mit Holzstäbchen. Die ätherischen Öle ziehen einfach in das Holz ein und verbreiten so eine dezente Duftnote.

Heute geht unsere DIY Challenge #5blog100ideen mit Gingered Things, titatoni, bonnyundkleid, paulsvera und mir weiter. Als Einstieg haben wir uns das Theme “Geschenkideen” ausgedacht. Ich finde, so ein Raumduftverteiler ist eine gute Idee, mit der fast jeder etwas anfangen kann. Ausserdem braucht ihr nicht viel Schnickschnack zu kaufen und die Idee ist in ein paar Minuten umgesetzt.

Für dieses DIY könnt ihr super euer Altglas wieder verwenden – alte Gin Flaschen sehen besonders schön aus und mit dem Korken lässt sich der Raumduft auch richtig gut transportieren. Am besten sind Flaschen mit einem Engen Hals geeignet, da das Öl so nicht durch die große Öffnung “flüchtet”, sondern sich schön durch die Holzstäbe verteilt. Diese sollten übrigens länger sein, als eure Flasche, sonst kann sich der Duft nicht nach aussen verteilen. Ich habe ganz einfach Schaschlikspieße verwendet. Besser eignen sich allerdings Raumduftstäbe* , denn hieran kann sich das Öl besser hoch ziehen, denn sie sind nicht so fest gepresst wie Schaschlikspieße, sondern haben kleine Löcher.

Wer mag kann auch noch ein Etikett auf die Flasche kleben oder diese mit Blümlein und Bändern dekorieren. So ist der Raumduft auch gleichzeitig eine schöne Deko für Zuhause.

Raumduft selber machen

Du brauchst:

  • Eine leere Flasche mit engem Hals (z.B. eine kleine Gin Flasche)
  • Raumduftstäbe*
  • Sonnenblumenöl (oder ein anderes geruchsneutrales Öl)
  • Ätherisches Öl oder Raumduftöl eurer Wahl
  • ggf. Etikett und doppelseitiges Klebeband zum Verzieren

Und so wird’s gemacht:

  1. Fülle je nach größe der Flasche Sonnenblumenöl ein und gebe das ätherische Öl hinzu. Du kannst pro 100ml Sonnenblumenöl ca. 5-10 Tropfen ätherisches Öl verwenden. Bei 200 ml Sonnenblumenöl also 10-20 Tropfen etc. Gebe erst mal weniger hinzu, schüttel das Ganze und mache einen Riechtest. Falls es Dir nicht stark genug riecht, kannst Du noch mehr ätherisches Öl hinzu geben.
  2. Wenn Du möchtest kannst Du noch ein Etikett aufkleben. Das geht am einfachsten mit doppelseitigem Klebeband.
  3. Zum Verschenken einfach die Flasche mit dem Korken schließen und die Stäbe an die Flasche binden. Wenn der Raumduft aufgestellt wird, die Stäbe so in der Flasche verteilen, dass sie über Kreuz stehen und onicht ein Bündel bilden – so kann sich der Duft am besten ausbreiten.

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Papierblumen – inspiriert von “The Grace Year”

Werbung – Es ist wirklich selten, dass man ohne den Autor zu kennen, und ohne Empfehlung blind anfängt ein Buch zu lesen und sich dieses als wahnsinnig spannend heraus stellt. So ging es mir mit “The Grace Year” von Kim Liggett, welches am 24.02.2020 im Dressler Verlag erscheint. Nichts ahnend habe ich mit der Lektüre angefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, bevor ich fertig war. Es geht um Revolution, Feminismus, die Liebe und um absurde gesellschaftliche Strukturen. Inspiriert von dem Buch habe ich mich dran gemacht, Papierblumen zu basteln, denn die roten Blumen haben eine ganz besondere Bedeutung in der Geschichte. Heute will ich euch zeigen, wie ihr selbst solche Blumen basteln könnt und erzähle euch noch ein wenig mehr über “The Grace Year”.

In dem Buch werden junge Frauen in das Gnadenjahr verbannt – ein Brauch, bei dem heranwachsende Mädchen sich von ihrer Magie reinigen sollen um sich danach in die Gesellschaft einzufügen. Die Hauptprotagonistin ist weder von der Existenz der Magie, noch vom Gnadenjahr selbst überzeugt. Abgeschieden von der Zivilisation bilden die jungen Frauen eigenen grausamen Gesetze und Bräuche, schaffen eine Hierarchie und Strukturen, die noch viel brutaler sind, als in der Gesellschaft, aus der sie kommen. Ein Mädchen nach dem Anderen kommt grausam um – durh Magie, durch Wilderer und durch ihre Mitstreiterinnen. Angetrieben durch ihre Träume von Rebellion will Tierney der Sache auf den Grund gehen und versteht nicht, warum die Frauen nicht einfach zusammen halten können und das Gnadenjahr gemeinsam durchstehen. Damit macht sie sich zum Aussenseiter und wird schließlich verstoßen. Doch sie gibt nicht auf und kämpft für sich und für alle Mädchen im Gnadenjahr.

In “The Grace Year” spielt die Symbolik von verschiedenen Blumen eine große Rolle. Es ist eine ganz eigene Sprache, bei der jede Blume für eine bestimmte Sache steht. Die rote Blume hat keine bekannte Bedeutung, taucht aber immer wieder auf und schließlich wird sie zum Zeichen der Rebellion. Feminismus, Kampfgeist, Freiheit – das alles verkörpert die zarte rote Blume, die die Frauen im Buch nur heimlich zeigen. Inspiriert von “The Grace Year” habe ich mich dran gemacht, ein paar rote Papierblumen zu basteln und zeige Dir hier, wie es funktioniert.

Papierblumen selber machen

Du brauchst:

  • Kreppapier
  • Tonpapier (80g)
  • Floristikband
  • Draht
  • Cutter
  • Schere
  • Bastelkleber

Vorlage Blütenblätter

Und so wird’s gemacht:

  1. Falte einen Streifen Kreppapier wie eine Ziehharmonika in 5 Lagen zusammen. Übertrage die Schablone und schneide die Blütenblätter aus.
  2. Klebe das erste Blatt um ein Stück Draht herum. Ich benutze dafür am liebsten einen Klebestempel, aber Bastelkleber funktioniert auch. Klebe nach und nach die restlichen Blätter so auf, dass sie sich immer zur Hälfte überlappen.
  3. Schneide ein Stück Floristikband am Ende zickzackförmig ein. Du brauchst ca. 5-8 Zacken. Wickle dann das Tape satt um den unteren Teil der Blüten und dann nach unten um den gesamten Draht herum.
  4. Schneide für die Blütenmitte ein Stück Papier (ca. 7×1 cm) Immer wieder mit der Schere ca. 0,3 cm ein. Rolle das eingeschnittene Papier zusammen und klebe es mit Bastelkleber fest. Schneide unten ca. 0,5 cm mit dem Cutter Messer ab und schneide die Blütenmitte ggf. an den Rändern zurecht.
  5. Biege die Blüten deiner Papierblume vorsichtig auseinander und klebe die Blütenmitte mit Bastelkleber fest.  

 

 

Möbel streichen: So gelingt der neue Anstrich

Werbung – es muss nicht immer alles nagelneu sein, mit etwas Geschick und ein wenig Know-How kannst Du aus einem alten Möbelstück ein richtiges Lieblingsteil machen. Heute zeige ich Dir, wie ich den Vitrinenschrank  mit den “Pep Up” Farben von SCHÖNER WOHNEN-Farbe aufgemöbelt habe und auf was Du achten solltest, wenn Du Möbel streichen möchtest.

Ich habe von meiner Mutter einen alten Vitrinenschrank bekommen, den schon mein Opa damals in Verwendung hatte. Leider war das Holz an einigen Stellen schon abgeschliffen – ich hatte mich in meiner Jugend schon mal daran ausgelassen und dann aufgegeben. Ein Glück, denn damals habe ich einfach von Hand drauf los geschliffen und hätte genau so den Schrank gestrichen, ohne auch nur die Türen abzunehmen. Heute bin ich schlauer, habe schon einige Möbel neu gestaltet und weiß, wie wichtig es ist, sorgfältig zu arbeiten, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Tatsächlich ist es gar  nicht schwierig, alte Möbel zu restaurieren, aber es gibt ein Paar Dinge, an die man denken sollte. Damit auch Dir der Anstrich Deines nächsten Lieblingsstücks gelingt, erläutere ich die einzelnen Schritte anhand meiner Vitrine.

Möbel streichen: so gelingt es Dir

 

1. Die Vorarbeit

Bevor Du mit der Vorbehandlung los legst, solltest Du Dein Möbelstück erst mal gründlich auseinander nehmen. Das heißt: alle Scharniere entfernen, Schlösser, Regalbretter etc. So stellst Du sicher, dass Du beim Streichen später in jeden Winkel kommst und nicht versehentlich Teile streichst, die eigentlich nicht gestreicht werden sollten. Packe die einzelnen Schrauben am besten in kleine beschriftete Säckchen oder lege sie ordentlich auf einer Arbeitsfläche ab. Hilfreich kann es (je nach Möbelstück) auch sein, ein Foto zu machen, damit Du genau weißt, was wohin kommt. Falls es Schubladen gibt, nummeriere sie, da die Schubfächer bei alten Möbeln oft nicht gleich groß sind. Im Falle meines Vitrienenschrankes habe ich sogar die Gläser entfernt.  

2. Ausbessern von Unebenheiten

Falls Dein Möbelstück Risse oder Macken hat, kannst Du diese mit Fertigspachtelmasse ausbessern. Ich habe bei meinem Vitrienenschrank das Schloss entfernt, da ich Griffe anbringen wollte. Das Loch habe ich ebenfalls mit Spachtelmasse ausgebessert. Fülle einfach die Spachtelmasse in das Loch (oder auch den Riss) und streiche es mit einem Spachtel glatt. Die Spachtelmasse von SCHÖNER WOHNEN-Farbe hat die tolle Eigenschaft, dass sie sich nach dem Trocknen nicht so sehr zusammenzieht, wie andere Spachtelmassen. Falls das der Fall sein sollte, musst Du den Vorgang wiederholen, bis Du eine ebene Fläche hast.

3. Anschleifen

Jetzt kannst Du die Teile anschleifen. Ich empfehle Dir das im Freien zu tun. Zwar gibt es Saugaufsätze für Schleifgeräte, aber es fliegt immer viel Schleifstaub herum, das lässt sich nicht vermeiden. Falls Du (wie ich bei dem Korpus) gezwungen bist, es im Innenraum zu tun, räume den Raum möglichst leer und decke alles andere gut ab. Ich verwende am liebsten einen Multifunktionsschleifer mit Dreiecksaufsatz. Die gibt es schon ab ca. 30 € zu kaufen und man kann damit kleinere Flächen schleifen und kommt gut in die Ecken. Kanten, Rundungen und kleine “Problemstellen” schleife ich zum Schluß von Hand ab. Wenn Du eine deckende Farbe auftragen möchtest, reicht es in der Regel, das Holz nur anzuschleifen. Beim Arbeiten mit Beize muss das Holz allerdings sorgfältig abgeschliffen werden. Wische nach dem Schleifen den Schleifstaub mehrfach mit einem feuchten Tuch ab, bevor Du weiter machst.

4. Streichen ohne Schleifen

Es ist nicht immer zwingend notwändig, das Möbel vor dem Streichen abzuschleifen. Unbehandeltes Holz kann man beispielsweise direkt streichen. Ist Dein Möbelstück sehr beschädigt (Flecken, Verfärbungen), ist die Oberfläche lackiert oder sehr glatt, möchtest Du auf ein dunkles Möbelstück eine hellere Farbe auftragen? Dann solltest Du auf jeden Fall zur Schleifmaschiene greifen. Ansonsten kannst Du auch Farbflecken und Verschmutzungen mt Terpentin reinigen und Dein Möbelstück mit Grundierung behandeln.

5. Die Grundierung

Eine Grundierung (auch Vorstreichfarbe oder Haftgrund genannt) schafft eine Verbindung zwischen dem Holz und der Farbschicht und sorgt dafür, dass die Farbe gut haftet. Das ist vor allem wichtig, wenn die Oberfläche sehr glatt ist oder Du ein dunkles Möbelstück heller streichen möchtest. Die Grundierung sorgt auch dafür, dass die Farbe später besser zur Geltung kommt. Dieser erste Anstrich muss nicht deckend sein. Es reicht, wenn Du ein mal grundierst. Ich habe hier die “Pep Up” Grundierung von SCHÖNER WOHNEN-Farbe gewählt. Das ist eine 2-Komponenten Lösung, die man vor dem Streichen anmischt. Es ist immer ratsam, Grundierung und Farbe aus einem Sortiment zu verwenden, da die Farben aufeinander abgestimmt sind und man so ein optimales Ergebnis erzielt.

6. Der Hauptanstrich

Jetzt kommt der schönste Teil: nämlich der Anstrich in Deiner Wunschfarbe! Ich habe mich für die “Pep Up” Farbe in Taupe entschieden. Die Farbe kannst Du mit einem Pinsel oder einer kleinen Rolle auftragen. Ich arbeite am liebsten mit einer Rolle, denn ich mag es nicht, wenn man später Pinselstriche auf der Oberfläche sieht. Fange am besten mit den Rändern an und streiche diese mit dem Pinsel. Danach kommen die Flächen mit einer Rolle dran. Arbeite immer nass in nass und achte darauf, dass Du nicht zu viel Farbe auf der Rolle hast – sonst lässt sie sich nicht gleichmäßig verteilen. Ich habe immer ein Tuch zur Hand, mit dem ich über die Kanten wische, falls Farbe drüber läuft. Besonders bei Türen und Schubladen ist es wichtig, dass keine dicken Farbränder entstehen, denn sonst lassen sie sich nicht mehr richtig schließen. Damit die Farbe auch wirklich überall gleichmäßig ist, lasse den ersten Anstrich trocknen und streiche das Möbelstück ein zweites Mal.  

7. Die Versiegelung

Der Anstrich ist fertig und an sich kann das Möbelstück jetzt wieder zusammen gebau werden. Für ein ganz perfektes Ergebnis könnt ihr aber noch einen Anstrich mit Versiegelung machen – die gibt es auch von “Pep Up”, ist also optimal auf meine Farbe abgestimmt. Die Versiegelung ist eine Transparente Schicht, die das Möbelstück vor Stössen und Kratzern schützt. Besonders bei viel beanspruchten Möbeln ist so eine Versiegelung empfehlenswert, denn sie verlängert die Lebensdauer deines Möbelstücks. Du kannst die Versiegelung ganz einfach wie herkömmliche Farbe verwenden.

 

Jetzt ist Dein Möbelstück fertig und Du kannst es wieder zusammen bauen. Spätestens jetzt wirst Du Dich darüber freuen, wenn Du vorher Deine Schrauben sortiert hast oder vorher Fotos von Deinem Möbel gemacht hast. Ich habe bei meinem Vitrinenschrank ein paar neue Griffe angebracht, die es mir ermöglichen, die Türen leichter zu öffnen. Das ist zum einen praktisch, zum anderen verleihen sie meiner Vitrine einen modernen Touch.

Ich hoffe, Du konntest hier den ein oder anderen Tipp für Dein eigenes Restaurierungs-Projekt mitnehmen. Aber der allerbeste Lehrer ist das Machen! Also trau Dich einfach an Dein Projekt heran und leg los ;-).